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Gebäude

Das viergeschossige Gebäude, Anfang des 20. Jahrhunderts als niederländische Handels- und Wirtschaftsrepräsentanz mit historisierender, typisch Brüsseler Fassadengestaltung errichtet, ist in eine geschlossene Blockbebauung einbezogen. Anfang der 90er Jahre wurde der Gebäudekomplex erneuert. Das niederändische Staatswappen im oberen Rundbogenfeld der Fassade erinnert an die erste Nutzung des Gebäudes.
Nach dem Erwerb durch den Freistaat Sachsen erhielt das Gebäude ein neues, räumlich-funktionelles Konzept. Neben funktionsgerecht gestalteten Büroarbeitsplätzen in den drei Obergeschossen ist in der Erdgeschossebene ein Veranstaltungsbereich mit allen erforderlichen Funktionsräumen untergebracht. Ein neu errichteter Veranstaltungsraum in Form eines Wintergartens steht zusätzlich zur Verfügung.

Die Büroräume wurden entsprechend ihrer Zweckbestimmung saniert. Dazu gehören das Büro des Sächsischen Staatsministers sowie der Beratungsraum »Chemnitz« im ersten Obergeschoss. Im Erdgeschoss bietet der neue Veranstaltungsbereich mit den Räumen »Leipzig« und dem Wintergarten »Dresden« flexibel nutzbare räumliche Voraussetzungen für eine vielfältige Präsentation des Freistaats in Brüssel.

Es dominieren das schlichte Weiß an den Wänden und Decken sowie der Parkettfußboden aus sächsischer Eiche. Die relativ geringe Raumhöhe wurde durch Reduzierung von Unterdecken und deckenintegrierte Leuchten kompensiert. Besondere Akzente setzen einige in »Sachsengrün« gehaltene Wandflächen sowie Werke zeitgenössischer sächsischer Künstler.

Die Umsetzung der umfangreichen Bauleistungen erfolgte durch sächsische Firmen. Nach nur sechs Monaten Bauzeit konnten die Büro- und Arbeitsräume übergeben werden und im Dezember 2004 der Umzug des Verbindungsbüros in das neue Haus erfolgen.

Der damalige sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt weihte das Gebäude nach der Fertigstellung des Veranstaltungsbereiches im April 2005 ein.

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