26.10.2018

Klausurtagung der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Behindertenbeauftragten der Landkreise und Kreisfreien Städte in Sachsen (LAG-B)

Die Gruppe der kommunalen Behindertenbeauftragten steht zusammen mit dem Landesbehindertenbeauftragten vor einer Leinwand.
Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Behindertenbeauftragten der Landkreise und Kreisfreien Städte in Sachsen (LAG-B) bei ihrer Klausurtagung 2018 in Marienberg. 
© GSBB

Unter Leitung des Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Herrn Stephan Pöhler, fand die diesjährige Klausurtagung der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Behindertenbeauftragten der Landkreise und Kreisfreien Städte in Sachsen (LAG-B) vom 24. Oktober 2018 bis 26. Oktober 2018 in der »Drei-Brüder-Höhe« in Marienberg, Erzgebirgslandkreis, statt.

Den Schwerpunkt der Tagung bildete die Thematik: »Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes im Freistaat Sachsen«. Verschiedene Referenten gaben den Beauftragten einen Einblick in die bisherige Entwicklung und den aktuellen Umsetzungsstand. So stellte Frau Prof. Dr. Petra Gromann, Professorin an der Hochschule Fulda, Fachbereich Sozialwesen, das landeseinheitliche Bedarfsermittlungsinstrument im Bereich der Eingliederungshilfe im Freistaat Sachsen, den ITP (Integrierten Teilhabeplan), vor. Herr Klaus Lanzendorf, Referatsleiter des Referates »Soziale Hilfen« im Landratsamt Erzgebirgskreis, berichtete über die ersten Erfahrungen mit dem ITP in der Erprobungsregion Erzgebirgskreis und Herr Marco Winzer, Fachdienstleiter Vereinbarungen und Sozialplanung SGB XII/SGB IX beim Kommunalen Sozialverband Sachsen, ergänzte den Bericht um die ersten Erfahrungen mit dem ITP seitens des überörtlichen Trägers der Eingliederungshilfe. Beim traditionellen Kaminabend kamen die Beauftragten mit Experten verschiedener Institutionen zum Thema »Barrierefreiheit in Radwege- und Wanderwegekonzepten« ins Gespräch. Den Abschluss der Tagung bildete neben dem fachlich interessanten Austausch zwischen den Beauftragten und Frau Ute Adolf, Referatsleiterin des Referats 43 »Teilhabe behinderter Menschen, Sozialhilfe« im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, die Vorstellung der Praxisbeispiele der Senioren- und Behindertenbeauftragten des Erzgebirgslandkreises, Frau Helga Dittrich.

»Angesichts der gemeinsamen Herausforderungen, die sich aus der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes im Freistaat Sachsen ergeben, ist es nur folgerichtig, dass alle Beteiligten über ihre originären Zuständigkeiten hinaus im Austausch und konstruktiven Dialog stehen.«, so Stephan Pöhler während der Klausurtagung.

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