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Termine und Veranstaltungen

09.06.2018 – Auszeichnung für den Leiter des Verbindungsbüros Breslau

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v.l.n.r. Dr. Piotr Karniej, Prodekan der Gesundheitswissenschaftlichen Fakultät der Universität Breslau; Prof. Dr. Jonanna Rosińczuk, Dekanin der Gesundheitswissenschaftlichen Fakultät der Medizinischen Universität Breslau; Uwe Behnisch, Leiter des Verbindungsbüros  © Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Aus  Anlass des 40-jährigen Jubiläums der Gesundheitswissenschaftlichen Fakultät der Medizinischen Universität Breslau, wurde am 9. Juni 2018 der Leiter des Verbindungsbüros des Freistaats Sachsen, Uwe Behnisch, im Nationalen Musikforum von Breslau als Freund und Förderer der Medizinischen Universität Breslau ausgezeichnet.

Das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen habe sich unter Leitung von Uwe Behnisch im Jahr 2017 große Verdienste bei der Vorbereitung und Durchführung einer niederschlesisch-sächsischen Konferenz zur Pflegeausbildung in beiden Ländern erworben. Darüber hinaus konnten die Kontakte zum Universitätsklinikum Dresden, zur Sektion Pflegewissenschaft und Pflegemanagement der Evangelischen Hochschule Dresden und zu den zuständigen Sozial- oder Kultusministerien in allen deutschen Bundesländern mit seiner Hilfe ausgebaut werden. Das interkulturelle Verständnis und das einfühlsame Wirken von Herrn Behnisch hat die Dekanin der Medizinischen Universität, Frau Prof. Dr. Joanna Rosińczuk, in ihrer Laudation als eine große Begabung seines Wirkens im deutsch-polnischen Dialog hervorgehoben.

07.06.2018 – Umweltexperten aus Sachsen und Niederschlesien suchten fachlichen Austausch

Die Leitungsebene der staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft des Freistaates Sachsen traf sich am 7. Juni 2018 im Sachsen Verbindungsbüro in Breslau zu einem fachlichen Austausch mit ihren Kollegen der Wojewodschaftsinspektion für Umweltschutz Niederschlesien.

Dabei stellten die sächsischen und niederschlesischen Experten für Mess- und Prüfverfahren wechselseitig ihre Geschäftsbereiche, Tätigkeitsschwerpunkte und aktuelle Initiativen vor. Beide staatlichen Behörden sind mit der regelmäßigen Prüfung der Luft- und Bodenqualität, Gewässergüte und von Einträgen aus der Landwirtschaft betraut. In einem offenen interkulturellen Dialog berieten die Fachleute für Messtechnik über den Einfluss von Ruß auf die Luftqualität in der Grenzregion. Weitere gemeinsame Themen waren die Fachkräftesituation und -entwicklung im Bereich der Umweltverwaltung, der Einsatz neuer Medien und sozialer Netzwerke zur Förderung der Bürgernähe und grenzübergreifende Initiativen zur Stärkung der Umweltbildung.

Der Geschäftsführer der staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft, Dr. Mathias Böttger, dankte seinem niederschlesischen Amtskollegen, Wojewodschaftsinspektor Waldemar Kulaszka, für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit: »Unsere Kooperation war stets von gegenseitigem Respekt und einem konstruktiven Miteinander geprägt. In dieser Tradition wollen wir der Umwelt zuliebe mit neuen Initiativen die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam meistern. Zugleich können wir als ein erfolgreiches Beispiel gelebter europäischer Verständigung gelten, das weiter Schule machen sollte.«

Beide Behörden wollen in den nächsten Monaten ausloten, wie sie ihre Zusammenarbeit weiter beleben und den konstruktiven fachlichen Austausch fortführen können.

05.06.2018 – Eröffnung der Ausstellung »Lebus begeistert«

Bis Ende August präsentiert das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau die Partnerwojewodschaft Lebuser Land im Rahmen einer Fotoausstellung »Lebus begeistert« anlässlich des Jubiläums der 10-jährigen Partnerschaft. Die Ausstellung präsentiert die Schönheit von Lebus insbesondere den regionalen Weinanbau und die Schlösser- und Palastroute.

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung und die Neugestaltung der »Passage zur blauen Sonne« am Rynek fand am 5. Juni statt. Unter den eingeladenen Gästen waren u.a. Frau Ulrike Knotz, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Breslau und der Amtschef der Sächsischen Staatskanzlei, Herr Thomas Popp. Während der Vernissage wurden auch Exponate aus dem Stadtmuseum von Grünberg präsentiert. Die Gäste konnten neben regionalen Produkte aus Lebus auch neuen polnischen Jazz, die sächsische Weinprinzessin und den Grünberger Bacchus kennenlernen.

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Lebus und Sachsen

Im Jahr 2018 wird das runde 10-jährige Jubiläum der Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Woiwodschaft Lebus gefeiert. Im Rahmen des Jubiläums ist auch die gemeinsame Präsentation des Muskauer Parks und des Geoparks in London geplant. Hervorzuheben ist vor allem die erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Regionen im Rahmen des INTEREG Programms 2014-2020.

Die Zusammenarbeit zwischen der Wojewodschaft Lebus und dem Freistaat Sachsen wurde 2008 begonnen. Alle zwei Jahre treffen sich im Rahmen von Arbeitsgruppen die Mitarbeiter des Marschallamtes der Wojewodschaft Lebus mit ihren Kollegen aus Sachsen und führen Fachgespräche im Hinblick auf die Vertiefung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen beiden Regionen. 

Beide Regionen arbeiten darüber hinaus auch im Rahmen des Ausschusses für die deutsch-polnische grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Regierungskommission und der Oder-Partnerschaft zusammen. Es werden gemeinsame Aktivitäten im Rahmen der Förderung des Geoparks Muskauer Faltenbogen an der deutsch-polnischen Grenze des Muskauer Parks durchgeführt. Es sind praktische Beispiele für eine gelungen Zusammenarbeit zwischen den Nachbarländern zum Schutz und zur Erhaltung der Kulturlandschaft. Die durchgeführten Aktivitäten wurden international anerkannt – der Beweis dafür ist die Aufnahme des Muskauer Parks in dieListe des Weltkulturerbes UNESCO im Jahre 2004.

23.-24.05.2018 – 5. Konferenz »Polnische Grenzräume im Wandlungsprozess«

Am 23. und 24. Mai 2018 fand in Breslau die 5. Konferenz »Polnische Grenzräume im Wandlungsprozess« statt. Organisatoren waren das Institut für Soziologie und Zentrum für Regional- und Grenzraumforschung der Universität Breslau, das Zentrum für Polenstudien der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder, das Marschallamt Niederschlesiens, das Zentrum für Europäische Projekte in Warschau, das INTERREG Sekretariat in Breslau und erstmals auch das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau.

Ziel der Konferenz und Debatten war es, die Ergebnisse der mehr als 25-jährigen Zusammenarbeit im polnisch-tschechisch-deutschen Grenzraum aus verschiedenen Perspektiven (Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Kultur) zu erörtern und die bestehenden Barrieren des grenzüberschreitenden Zusammenlebens zu analysieren.

Mehr als 50 hochrangige Wissenschaftler aus Polen, Tschechien, Deutschland und Ungarn waren der Einladung nach Breslau gefolgt. Dabei standen die Verbindungsbüros des Freistaates in Breslau und Prag mit ihrer praktisch gelebten Interaktion zwischen dem Freistaat Sachsen und den jeweiligen Partnerregionen besonders im Fokus der Debatte. Der Freistaat Sachsen nimmt mit diesen beiden Büros eine Vorreiterrolle unter den Bundesländern in Deutschland ein, hieß es. Die konzeptionelle Ausrichtung der Verbindungsbüros in Prag und Breslau ermögliche Diskursräume, die auch für andere Bundesländer und ihre angrenzenden Nachbarländer ein Beispiel sein könnte. Vor diesem Hintergrund fand der 2. Konferenztag auch im Verbindungsbüro am Rynek statt. An der inhaltlich konzeptionellen Vorbereitung der Konferenz war daher auch die Hochschule Zittau/Görlitz mit dem Dekan der Sozialwissenschaftlichen Fakultät und Direktor des Forschungsinstituts »Gesundheit, Altern, Technik« Herrn Prof. Dr. Andreas Hoff beteiligt.

23.05.2018 – Oberbürgermeister von Zittau in Breslau zu Gast

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Andreas Böer, Abgeordneter des Landkreises Görlitz; Thomas Zenker, Oberbürgermeister von Zittau; Monika Sochacka, Stellvertretende Direktorin des Breslauer Akademischen Zentrums (WCA); Jan Wais, Stellvertretender Direktor des Büros für grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Stadt Breslau; Uwe Behnisch, Leiter des Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen in Breslau  © Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Der Oberbürgermeister von Zittau, Herr Thomas Zenker, weilte am 23. Mai 2018 gemeinsam mit dem Mitglied des Kreistages des Landkreises Görlitz, Herrn Andreas Böer, auf Einladung des Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen und der Stadt Breslau in der Odermetropole. Bei dem Besuch trafen die Gäste mit dem Stellvertretenden Direktor des Büros für Auslandsbeziehungen der Stadt Breslau, Herrn Jan Wais und derProgrammdirektorin der Kulturhauptstadt Europa 2016, Frau Dominika Kawalerowicz sowie der Koordinatorin für Internationale Kontakte der Stadt Breslau, Frau Katarzyna Młynczak-Sachs, zusammen. Thematisch ging es unter anderem um die Bewerbungsformate und Prozeduren der Stadt Breslau als Kulturhauptstadt sowie die Einbeziehung der Einwohner in das Bewerbungsverfahren und die Programmgestaltung.

Der Oberbürgermeister zeigte sich beeindruckt von dem großen Engagement, der Kreativität und dem Stolz der polnischen Partner bei der Vorbereitung, Ausrichtung und Nachbereitung der Projekte im Kulturhauptstadtjahr 2016. Weitere Arbeitstreffen z. B. im Kreativviertel Nadordze/Odervorstadt von Breslau, einem Nachhaltigkeitsprojekt der Kulturhauptstadt, wurden verabredet. Zittau erwägt, sich als Kulturhauptstadt 2025 zu bewerben, womit die Stadt im Dreiländereck und im Sechsstädtebund durch das Verfahren und die mögliche Zuerkennung des Titels nach außen bekannter und nach innen als attraktiver Lebensraum in der Grenzregion wahrgenommen werden möchte.

17.05.2018 – »Neue Deutsche Akzente«

Am 17. Mai 2018 las die deutsch-ukrainische Schriftstellerin, Katja Petrowskaja, im wiedererrichteten Barockhaus der Stiftung OP ENHEIM am Breslauer Salzplatz aus ihrem preisgekrönten deutschsprachigen Roman »Vielleicht Esther«, der eine Spurensuche im Osteuropa des 20. Jahrhunderts und eine faszinierende Familiengeschichte in Einem ist.

Über ihren Roman und die Spannungen zwischen einer Fremd- und Erstsprache beim Schreiben, sprach sie im Anschluss mit der Breslauer Germanistin, Prof. Dr. Monika Wolting. An dem Treffen nahm auch die polnisch-ukrainische Kulturmanagerin, Olga Chrebor, die sich als Vorsitzende der Stiftung Kalejdoskop Kultur für die kulturelle Vielfalt in der Stadt Breslau engagiert, teil.

Diese Veranstaltung im Rahmen der Lesereihe »Neue Deutsche Akzente« wurde wiederum vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), dem Germanistischen Institut der Universität Breslau, dem DAAD und der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft in Breslau organisiert. Partner dieses Projekts waren das Goethe-Institut Krakau, das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Breslau, das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau, die Stiftung OP ENHEIM und der Literaturklub PROZA aus Breslau.

Die Stiftung OP ENHEIM ist im gleichnamigen Barockhaus am Breslauer Salzplatz nunmehr eine weitere Adresse für den deutsch-polnischen Kulturdialog. In einmaliger Kulisse bietet es vielfältige Möglichkeiten für Ausstellungen, Konzerte und Diskussionen.

09.05.2018 – EUROPATAG in Breslau – Verbindungsbüro präsentiert sich im Deutschen Pavillon

Am Europatag (9. Mai) wurde im Altstadtpark von Breslau für Frieden und die Einheit Europas gefeiert.

Unter der Schirmherrschaft des Deutschen Generalkonsulates waren daher weiterhin vertreten: das Goethe-Institut Krakau, der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), das Institut für Auslandsbeziehungen (IfA) und die Sozial-Kulturelle Gesellschaft (DSKG).

Im Mittelpunkt  der Aktivitäten des Verbindungsbüros standen in diesem Jahr Wissenswettbewerbe zur Geografie, Geschichte, Sprache und Kultur der sächsischen Partnerregion.

Als Preise wurden u. a. die Informationsbroschüren der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) sowie die begehrten Give-aways der Aktion »so geht sächsisch« ausgelost.

Aber auch Gespräche mit offiziellen Vertretern der Stadt Breslau und der Europäischen Kommission fanden großes Interesse.

In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf dem »Europäischen Jahr des Kulturerbes«.

26.04.2018 – Deutsch-Polnischer Wirtschaftskreis zu Gast im Verbindungsbüro Breslau

Das Monatstreffen des deutsch-polnischen Wirtschaftskreises EUROPA FORUM widmete sich am 26. April 2018 dem Wirtschaftsstandort Sachsen mit 40.000 potentiellen Kooperationspartnern. Der gemeinsame Kooperationsvertrag über die Zusammenarbeit beider Regionen wurde bereits vor über 20 Jahren signiert und innerhalb dieser Zeit ist es gelungen die daraus resultierenden Annahmen in eine lebendige Kooperation in allen Wirtschaftszweigen der Industrie und Touristik umzusetzen.

Die Partner des Abends präsentierten ihre Aufgaben, Ziele und vor allem die Potentiale der Regionen und demonstrierten konkrete Instrumente zur Unterstützung von Kontaktanbahnungen im Wirtschaftsbereich.

Die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH wurde durch die Projektleiterin für Absatzförderung und Kooperationen für den polnischen Markt, Kerstin Leisering, vertreten sowie durch den Leiter der Abteilung für Investorenbetreuung, Andreas Lippert.

Das Potential der Handelsmetropole und Messestadt Leipzig präsentierte Magdalena Dziemidek, Vorstandsvorsitzende der Leipziger Messe Polen/Targi Lipskie Polska Sp.z o.o.

24.04.2018 – Lesereihe »Neue Deutsche Akzente«

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen), das Germanistische Institut der Universität Breslau, der DAAD und die Deutsche Sozial-Kulturelle Gesellschaft in Breslau, das Goethe-Institut Krakau, das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Breslau, das Sächsische Verbindungsbüro Breslau, die Stiftung OP ENHEIM und der Literaturklub PROZA in Breslau präsentierten am 24. April 2018 zum Auftakt in der Lesereihe »Neue Deutsche Akzente« den deutsch-israelischen Schriftsteller, Tomer Gardi, mit seinem in Deutschland viel beachteten poetischen Text BROKEN GERMAN und seinem kreativen Spiel mit der deutschen Sprache. Die Lesereihe gibt Einblicke in die neuesten Trends der deutschen Gegenwartsliteratur und stellt Autoren vor, die durch ihre Werke und persönlichen Biografien auf die heutzutage sehr aktuellen Themen der Migration und Mehrsprachigkeit verweisen.
Nach der experimentellen, zweisprachigen Lesung mit dem Posener Theaterschauspieler, Hubert Kożuchowski, sprach die DAAD-Lektorin, Dr. Jana-Katharina Mende, mit Gardi über seinen Roman, neue Sprachformen in der Literatur sowie über Migration und die Motivation zur Mehrsprachigkeit und bezog in einer Interaktion das mehrsprachige Publikum im überfüllten Saal des Prosa Klub Breslau mit ein. Der Eröffnungsabend der Lesereihe wurde von Germanistikstudenten, Dozenten, Journalisten, Mitgliedern der Deutschen Minderheit ebenso besucht, wie von den Vertretern der o. g. Mitveranstalter und Partnerinstutionen.

Die Lesereihe wird am17. Mai 2018 mit der deutsch-ukrainischen Schriftstellerin Katja Petrowskaja und ihrem in Deutschland gefeierten Roman »Vielleicht Esther« fortgesetzt.

20.-22.04.2018 – Internationales Fahrradforum – ODERRADWEG eine europäische Herausforderung

Das Metropolitane Fahrradforum, das am 20. April 2018 im Kongresszentrum der Jahrunderthalle in Breslau stattgefunden hat, war der Auftakt für eine breit und international angelegte Debatte zum Bau des Oderradweges von der Quelle bis zur Mündung in die Ostsee. Die 5 Marschälle aus den Anrainerwojdoschaften Schlesien, Oppeln, Niederschlesien, Lebuser Land und Westpommern bezeichneten dieses Bauprojekt als »Entwicklungsachse« in der Mitte Europas. Gleich zu Beginn unterzeichneten sie daher eine Absichterklärung für dieses Projekt und eröffneten damit einen Expertendiskurs, der vom Leiter des Instituts für Territoriale Entwicklung, Dr. Maciej Zathey und dem Leiter des Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen in Breslau, Uwe Behnisch, moderiert wurde. Der Freistaat Sachsen hat sich mit drei Fachvorträgen (TU Dresden, SMWA, TMGS) in die Debatte eingebracht. Besondere Beachtung fand der Beitrag zu den Erfahrungen beim Bau und der Vermarktung des Elberadweges. 

Sächsiche Erfahrungen gefragt

Die Leiterin des Referats für Fahrradverkehr und Verkehrskontrolle im SMWA, Frau Siglinde Rauch-Liebich, unterstützte in einem Grußwort des Staatsministers für Wirtschaft, Verkehr und Arbeit, Martin Dulig, ebenso diese Initiative. Das SMWA steht den Projektpartnern als Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung, betonte Frau Rauch-Liebig. Das grenzüberschreitende Forum bot die Gelegenheit, die Herausforderungen und Möglichkeiten zu diskutieren, die durch die wachsende Fahrradmobilität, durch Umweltbelastungen, durch demographische Probleme u. v. a. m. entstehen. Teilnehmer des Forums war Gruppen von Interessierten aus Polen, der Tschechischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland. Vertreter der öffentlichen Verwaltung, wissenschaftlicher Einrichtungen, privater Unternehmen und von Nichtregierungsorganisationen. Die während des Forums diskutierten Themen umfassten neue Trends in der Entwicklung des Fahrradverkehrs (z. B. E-Bikes, der Warenlieferungen bzw. mit Lastenrädern u. a.), Aktivitäten für eine nachhaltige Mobilität in Ballungsräumen und die Möglichkeiten und Grenzen des Fahrradverkehrs in Naturschutzgebieten. Das Forum wurd dreisprachig (Deutsch, Polnisch, Tschechsich) übersetzt. Diese Veranstaltung war eine Premiere in der Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Territoriale Entwicklung der Wojewodschaft Niederschlesien und dem Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau, das auch mit einem Werbe- und Informationsstand während des Forums und der anschließenden Fahrradmesse am 21. und 22. April 2018 in der Jahrhunderthalle vertreten war.

18.04.2018 – Netzwerk Integration Migration Sachsen – Breslauer Experten zu Gast im Sächsischen Landtag.

Foto von Frau Manuele Pliżga-Jonarska
Bildmitte am Pult: Frau Manuele Pliżga-Jonarska  © Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Am 18. April 2018 hat der Sächsische Ausländerbeauftragte, Geert Mackenroth, alle Vereine, Initiativen, Projektträger, Beauftragte und Beratungsstellen, die sich für Integration und Migration in Sachsen einsetzen, zu einem Netzwerktreffen in den Sächsischen Landtag eingeladen. Die Einladung und die Weitergabe von Arbeitsergebnissen und Informationen erfolgt federführend über die Geschäftsstelle des Sächsischen Ausländerbeauftragten. Sie richtet sich in erster Linie an nichtkommerzielle Anbieter. Unter dem Motto: »Lust statt Frust – wie kann das Ehrenamt gestärkt werden?« waren erstmals auch die Kollegen aus der Dresdner Partnerstadt Breslau eingeladen.  Die offiziellen Vertreter der Städtischen Entwicklungsgesellschaft (WCRS) von Breslau, Anna Szarycz, Beauftragte des Stadtpräsidenten für Soziales und Integration und Manuela Pliźga-Jonarska, Koordinatorin für den interkulturellen Dialog präsentierten die im Oktober 2017 vom Breslauer Stadtrat verabschiedete Strategie zum interkulturellen Dialog (Integrationskonzepte) sowie best practice Beispiele. Dieser Präsentation gingen zwei offizielle Besuche und umfangreiche Arbeitsgespräche des Sächsischen Ausländerbeauftragten im April 2016 sowie im März 2017 im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau mit den polnischen Integrationsbeauftragten voraus. Beide Seiten haben den Gegenbesuch in Dresden langfristig vorbereitet und inhaltlich abgestimmt. Unter den vorgestellten Projekten waren ein strukturiertes Programm zu Ächtung und Entfernung von Hassparolen im Stadtgebiet, ein Partnerprojekt für Sprachtandems mit über 80 unterstützenden Cafés, Vereinen und Restaurants und ein Trainingsprogramm für die ehrenamtlichen »Botschafter des Dialoges« in Breslau. Besonders beeindruckte die sächsischen Zuhörer der selbstverständliche Umgang mit Multikulturalität in Breslau. Sachsen und die Partnerregion Niederschlesien sind mit diesen Gesprächsprojekten wieder ein Stück näher zusammengerückt. Die polnischen Gäste haben die sächsischen Kollegen/innen zur 5. Bildungsmese 2019, die wiederum mit dem Verbindungsbüro in Breslau, der Europäischen Kommision u. a. organisiert wird, nach Breslau eingeladen.

18.04.2018 – Verbindungsbüro präsentiert sich im Sejmikausschuss der Wojewodschaft Niederschlesiens

Auf Einladung des Ausschusses für grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Niederschlesischen Parlament Sejmik, stellte der Leiter des Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen in Breslau, Herr Uwe Behnisch, am 18. April 2018 in einer zweisprachigen Präsentation die Aufgaben und Ziele sowie die Ergebnisse und Planungen des Verbindungsbüros vor. In einer anschließenden Fragestunde ging Uwe Behnisch auf die Fragen der Abgeordneten ein. Die Ausschussteilnehmer zeigten sich beeindruckt von der Präsentation und dem Engagement der Mitarbeiter/innen des Verbindungsbüros und der Präsenz der Sächsischen Staatskanzlei mit diesem Büro in Breslau. Die Vorsitzende des Ausschusses Frau Anna Horodyska ging in ihrem abschließenden Statement auf die zahlreichen Projekte, Ideen und Veranstaltungen des vergangenen Jahres ein und würdigte vor allem die Persönlichkeit und Offenheit des Büroleiters.

17.04.2018 – Kulturmittler-Treffen

Am 17. April 2018 fand in der St. Hedwig Stiftung Muhrau/Morawa in der Nähe von Breslau ein weiteres Kulturmittler-Treffen des Deutschen Generalkonsulats statt.
Gastgeber war die gleichnamige Stiftung unter dem Vorsitz von Frau Melitta Sallai und Frau Marzena Muszyńska-Szwegler. An diesem turnusmäßigen Projekt- und Meinungsaustausch beteiligen sich zahlreiche Institutionen und Verbände, so u. a. auch das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen, das Goetheinstitut Krakau, das Institut für Auslandsbeziehungen, das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit in Gleiwitz und Oppeln, die Stiftung Kreisau für europäische Verständigung, die Sozial-Kulturellen Gesellschaften u. v. a. m.

Dieses Treffen dient der Förderung und Entwicklung grenzüberschreitender Projekte im Kultur- und Sprachbereich und der politischen Bildung. Vor allem aber soll die Stiftung Muhrau als internationales Begegnungszentrum für Kinder und Jugendliche mit derartigen Veranstaltungen stärker in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt und damit bekannter gemacht  werden. Schloß Muhrau/Morawa ist ein idealer Ort für den deutsch-polnischen Jugend– und Schüleraustausch und beherbergt auch einen Kindergarten nach dem pädagogischen Prinzip von Maria Montessori.  

05.04.2018 – Jugendorchester auf Europatournee in Dresden und Breslau

Das Jahr 2018 und die 100-jährige Wiederkehr der entscheidenden geschichtlichen Wendung des 20. Jahrhunderts in Polen hat bei der dramaturgischen Konzeption dieses Projektes eine wichtige Rolle gespielt. Es war Claudio Abbados Idee, der nächsten Generation europäischer Spitzenmusiker frühzeitig die Gelegenheit zu geben, mit hervorragende Dirigenten und Solisten unserer Zeit gemeinsam zusammenzuarbeiten und in den großen Konzertsälen der Welt aufzutreten. Jedes Jahr bewerben sich über 2.000 talentierte junge Musiker aus allen europäischen Ländern für die Teilnahme an diesen Projekten. Das Gustav Mahler Jugendorchester aus Wien ist das einzige internationale Jugendorchester, das Mitgliedern aus ganz Europa offensteht.
Besonders mit der Sächsischen Staatskapelle bestehen intensive Arbeitsbeziehungen im Hinblick auf die Ausbildung und die Förderung des musikalischen Nachwuchses. So sind einige »Absolventen« des Jugendorchesters aus Wien inzwischen  auch Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle. Diese künstlerische Kooperation zwischen Sachsen und Wien war der Impuls für eine Europatournee im April 2018, die beginnend in Dresden über Luxemburg, Italien, Österreich, Spanien, Portugal und auch in Breslau/Wroclaw Station machen sollte. An dieser programmatischen und logistischen Herausforderung hat sich das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau/Wroclaw gemeinsam mit dem Generalsekretär des Orchesters, Herrn Alexander Meraviglia-Crivelli, dem Honorarkonsul der Republik Österreich in Breslau/Wroclaw, dem Außenministerium der Republik Österreich, dem Kulturforum der Republik Österreich in Warschau und dem Direktor des Nationalen Musikforums Breslau/Wrocław, Herrn Andrzej Kosendiak, maßgeblich beteiligt. Das Konzert fand dank dieser großartigen Zusammenarbeit am 5. April 2018 in Breslau/Wrocław statt und war die erste Begegnung dieser jungen Musiker mit der sächsischen Partnerregion in Polen.
Dirigiert wurde es von dem jungen Schweizer Lorenzo Viotti. Er wurde vom Opera Award 2017 als »Newcomer« des Jahres gekürt. Lisa Batiashvili aus Georgien, die Solistin des Abends, wurde von der Londoner Times als »vollkommene Musikerin« bezeichnet und gehört zu den besten Geigerinnen der Gegenwart. Das polnisch-französische Programm bot selten zu hörende Meisterwerke und wurde jubelnd mit Standing Ovations aufgenommen. (Witold Lutoslawski Sinfonie Nr. 1, Karol Szymanowski Violinenkonzert Nr. 1, Claude Debussy »Images pour Orchestre«).

Das Nationale Musikforum gehört zu den modernsten Konzerthäusern in Europa. Es wurde im September 2015 eröffnet. Die Sächsische Staatskapelle gastierte im Juni 2016 zum 5-jährigen Jubiläum des Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen ebenfalls zum ersten Mal in diesem beeindruckenden Konzertsaal.

04.-06.04.2018 – Umweltminister Schmidt in Warschau bei polnischer Regierung

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Bildmitte: Staatsminister Thomas Schmidt und stellvertretende Generalkonsulin Christiane Botschen  © Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

EU-Themen standen im Zentrum der Gespräche

Vom 4. bis 6. April 2018 besuchte Herr Staatsminister Thomas Schmidt Polen. Die Reise führte in die polnische Hauptstadt Warschau sowie ins niederschlesische Breslau. Am 4. April 2018 eröffnete Schmidt gemeinsam mit Vizemarschall Jerzy Michalak die erste simul+Werkstatt im Ausland. Ziel der mit über 100 Teilnehmern aus Wirtschaft und Wissenschaft außerordentlich gut besuchten Veranstaltung war es, diese Akteure zu Gesprächen über gemeinsame Projekte zusammenzuführen.

In Warschau weilte Staatsminister Schmidt auf Einladung des Unterstaatssekretärs im Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Dr. Ryszard Zarudzki. Mit ihm führte er einen Gedankenaustausch zu Fragen der EU-Agrarpolitik. Einer der zentralen Punkte war die Initiative ELER-Reset, die von polnischer Seite unterstützt wird. Ferner traf Schmidt mit dem für Interreg zuständigen Unterstaatssekretär Adam Hamryszczak, Ministerium für Investitionen und Entwicklung sowie hochrangigen Vertretern des Ministeriums für Umwelt zusammen.

22.03.2018 – Eröffnung der Wanderausstellung »Vergessene Opfer der NS-Euthanasie«

Im Rahmen des Publikationsprojektes »Topographie der Shoah in Breslau / Wrocław 1933–1949« der Technischen Universität Dresden und der Universität Breslau hat die Stiftung Sächsische Gedenkstätten gemeinsam mit der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein das Ausstellungsprojekt »Vergessene Opfer der NS-Euthanasie – Die Ermordung schlesischer Anstaltspatienten 1940–1945« im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen am 22. März 2018 im Rahmen einer zweisprachigen Wanderausstellung eröffnet.

Der Leiter der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, Dr. Boris Böhm, würdigte das große Engagement, die ideelle und finanzielle Unterstützung des Freistaates Sachsen bei der wissenschaftlichen Aufarbeitung dieses Kapitels Deutscher Geschichte: »Bei der Forschungsarbeit und der namentlichen Erfassung der Opfer offenbarte sich frühzeitig die Einbeziehung der schlesischen Anstalten in die Krankenmorde von Pirna, ohne dass diese bereits systematisch erforscht werden konnten.« Unterstützt wurde diese Arbeit durch Briefe und Dokumente Hinterbliebener. »Eine große Hilfe war dabei auch ein von der DDR Staatssicherheit der Forschung entzogener Bestand von über 30.000 Krankenakten von Opfern der NS Krankenmorde, in dem sich auch schlesische Patientenakten befanden.« In mehrjähriger Recherche konnte durch die Gedenkstätte geklärt werden, dass allein über 2.500 Menschen aus Schlesien zwischen 1941–1945 den Krankenmorden in Sachsen zum Opfer fielen.

Die Wanderausstellung berichtet über diese vergessene Geschichte u. a. auch in der KZ Gedenkstätte Gross-Rosen in Niederschlesien und später in Zgorzelec. Weitere Ausstellungsorte sind im Gespräch.

Gäste der feierlichen Ausstellungseröffnung waren u. a. die Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland, Ulrike Knotz, der Abgeordnete des Niederschlesischen Landtags (Sejmik), Jacek Pilawa, die Prorektorin der Universität Breslau, Prof. Dr. Iwona Bartoszewicz, der Bevollmächtige des Niederschlesischen Zentrums für Psychische Gesundheit, Prof. Dr. Andrzej Kiejna sowie Juniorprofessoren und Doktoranden europäischer Universitäten. Musikalisch begleitet wurde die Vernissage von der Musikerin und Ehrenbürgerin Breslaus, Bente Kahan.

07.–08.03.2018 – Internationale Bildungsmesse mit sächsischem Akzent

Am 7. und 8. März 2018 fand die 4. Bildungsmesse der Stadt Breslau und der Europäischen Kommission zum Thema »Interkultureller Dialog« im Oratorium Marianum der Universität Breslau statt. 
Zum zweiten Mal beteiligte sich auch der Freistaat Sachsen, vertreten durch sein Verbindungsbüro, an dieser viel beachteten Veranstaltung. In diesem Jahr waren es sogar zwei Tage, um noch mehr sächsische Bildungsprojekte, deren Methoden und Experten aus der Partnerregion kennenzulernen. Die Stadt Breslau hatte gemeinsam mit dem Verbindungsbüro ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Messeprogramm vorbereitet, das sich in diesem Jahr besonders der Empathie, der Offenheit und der Toleranz bzw. der Integration in der frühkindlichen Entwicklung und im späteren Schulalltag widmete.

Die polnischen Partner waren sehr an den Präsentationen und Gesprächen sächsischer Bildungsträger interessiert. Die Koordinatorin für den Interkulturellen Dialog der Stadt Breslau, Frau Manuela Pliźga-Jonarksa und der Leiter des Verbindungsbüros, Uwe Behnisch, eröffneten den 2. Messetag gemeinsam in der Landesprache. Eine besondere Überraschung bot der Rektor der Universität Wrocław, Herr Prof. Dr. Adam Jeziersky. Nach seiner Begrüßung als Hausherr setzte er sich spontan an die Orgel des Oratorium Marianum und spielte zu Ehren der sächsischen Gäste eine Etüde von Johann Sebastian Bach.

Dieser grenzüberschreitende Perspektivwechsel wurde von dem wohl bekanntesten Deutschen in Polen oder auch bekanntesten Polen in Deutschland, dem Schauspieler und Autor, dem Görlitzer Brückepreisträger, Steffen Möller, moderiert. Er war auch an der konzeptionellen Vorbereitung dieser Messe beteiligt.

An der deutsch-polnischen Debatte beteiligten sich u. a. die sächsische Staatsministerin für Integration und Gleichstellung, Frau Petra Köpping, der Präsident des Breslauer Stadtrates, Herr Dr. Jacek Ossowski, die Leiterin des Kraszewski Museums Dresden, Frau Joanna Magacz und die Geschäftsführerin der Europaschule Zgorzelec, Frau Katarzyna Hübner.

Höhepunkt und Abschluß dieser 2-tägigen Leistungsschau der Ideen, Methoden und Perspektiven waren praktische Beispiele der interkulturellen, sprachlichen und methodischen Zusammenarbeit aus Niederschlesien und Sachsen. Die Sächsische Staatsoper stellte ihr erfolgreiches Projekt »Choralarm« vor, das mit 40 Breslauer Schülern unterschiedlicher Nationalitäten einen Tag vor der Messe einstudiert wurde. Dieses Projekt wird seit einigen Jahren an Dresdner Schulen erfolgreich mit Chorsängern der Semperoper praktiziert und dient u. a. der musischen Bildung bzw. der Talenteförderung. Der Dresdner Theaterregisseur, Dr. Stephan Reher, erarbeitete ebenfalls zwei Tage vor der Messe mit jungen und älteren Breslauern verschiedener Nationalitäten in einem Theaterworkshop Straßenszenen zwischenmenschlicher Beobachtungen. Die Premiere dieses internationalen Projektes rundete die Bildungsmesse mit dem Blick nach Sachsen ab. Kontakt- und Kooperationsanfragen aus der Partnerregion ließen nicht lange auf sich warten.

 

01.03.2018 – Antrittsbesuch des Ministerpräsidenten in Breslau

Foto des Arbeitsgespräches
Arbeitsgespräch zwischen den Niederschlesischen Gastgebern und der Sächsischen Delegation unter Leitung des Marschalls Cezary Przybylski und Ministerpräsident Michael Kretschmer  © Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Am 1. März 2018 reiste Sachsens Ministerpräsident, Michael Kretschmer, zu politischen Gesprächen nach Breslau.
Bei dem Besuch traf er mit dem Marschall der Wojewodschaft Niederschlesien, Cezary Przybylski, sowie dem Vize-Wojewoden von Niederschlesien, Kamil Krzysztof Zieliński, zusammen.

Es war der erste offizielle Besuch Michael Kretschmers als Ministerpräsident in Breslau. Thematisch ging es unter anderem um die seit fast zwei Jahrzehnten bestehende Regionalpartnerschaft zwischen Sachsen und Niederschlesien, den grenzüberschreitenden Bahnverkehr und den Stand und die Zukunft der EU-Förderung für grenzüberschreitende Projekte.

Der Regierungschef betonte: »Gute und enge Beziehungen zu unseren Nachbarn hier im Herzen Europas sind wichtig für beide Seiten. Mir ist es ein persönliches Anliegen, dass die über Jahre gewachsenen Kontakte gerade auch zu Niederschlesien gepflegt und weiter ausgebaut werden. Dazu können direkte Begegnungen und der Austausch wie in dieser Woche beitragen.«

Erste Auslandsreise des neuen Europaministers und erstes Neujahrskonzert in der Partnerregion Niederschlesien

Der Freistaat Sachsen will die guten Kontakte zu den polnischen Nachbarn, insbesondere zu den Partnerregionen Niederschlesien und Lebuser Land, weiter ausbauen.

Dazu beigetragen hat am 10. Januar 2018  ein besonderes Konzert in der Breslauer Synagoge zum Weißen Storch. Musiker der Sächsischen Staatskapelle gaben ein Konzert u.a. mit Werken von Wolfgang Amadeus  Mozart und  Ignazy Paderewski und Johann Strauß.

Grußwort und Rückblick

In seinem Grußwort würdigte der Chef der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten Oliver Schenk das große Engagement der Mitarbeiter/innen des Verbindungsbüros, der Wojewodschafts- und Marschallämter, der Stadtverwaltung und des Generalkonsulats in der Zusammenarbeit.

So hatte das Verbindungsbüro des Freistaates gemeinsam mit seinen deutschen und polnischen Partnern im vergangenen Jahr mehr als 25 Veranstaltungen organisiert, zu denen insgesamt rund 1.500 Besucher kamen.

Dazu gehörten auch eine Innovationskonferenz, bei der es um Elektromobilität und neue Werkstoffe ging, und eine vielbeachtete Konferenz zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation.

Die Generalkonsulin Ulrike Knotz unterstrich die besondere Rolle des Freistaates Sachsen in den deutsch-polnischen Beziehungen und die Bedeutung des Verbindungsbüros bei der Entwicklung von Projekten und neuen Veranstaltungsformaten.

Großartige Geste

Der Vorsitzende des Breslauer Stadtrates Dr. Jacek Ossowski bedankte sich beim Freistaat Sachsen für die großartige Geste, mit diesem ersten Neujahrskonzert auch die Breslauer Öffentlichkeit mit einzubeziehen.

Das Publikum in der überfüllten Synagoge bedankte sich mit langanhaltendem Beifall und Bravorufen bei den Musikern, die allen Konzertbesuchern – in polnischer Sprache – ein glückliches Neues Jahr wünschten und sich, wie beim traditionellen  Neujahrskonzert in Wien, mit dem Radetzky-Marsch verabschiedeten.

An das Konzert schloss sich im Verbindungsbüro des Freistaates für ca. 150 geladene Gäste aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft ein Neujahrsempfang mit dem Überraschungsgast »August der Starke« und dem jungen polnischen Jazzpianisten Jonasz Wiewiór an.

28.11.2017 – Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Territoriale Entwicklung in Niederschlesien und dem Verbindungsbüro in Breslau

Der Internationale Denkmaltag 2018, das 100-jährige BAUHAUS Jubiläum 2019 und das zur Zeit wichtigste Thema von Breslau und Niederschlesien, die schlechte Luftqualität (der MDR Sachsenspiegel hat am Sonntag, 26. November 2017 darüber berichtet) standen im Mittelpunkt eines ersten Arbeitstreffens am 28. November 2017 zwischen Direktor Maciej Zathey des Instituts für Territoriale Entwicklung, einer nachgeordneten Einrichtung des Marschallamtes und dem sächsischen Verbindungsbüro.

Die Begegnung diente der Vorbereitung eines Arbeitsbesuches von Vertretern des sächsischen Staatsministeriums des Innern am 5. Dezember 2017 sowie der Ankündigung einer Konferenz im April 2018 zur nachhaltigen Mobilität in Breslau und Niederschlesien. Diese internationale (polnisch-deutsch-tschechische) Konferenz soll dem Erfahrungsaustausch bei der Entwicklung  eines Fahrradwegenetzes in Breslau und Niederschlesien nach europäischen Standards dienen und insbesondere auch sächsische Beispiele berücksichtigen.

18.11.2017 – KUNST VERBINDET MENSCHEN

Am 18. November 2017 weilte die Vizedirektorin der Oper Breslau, Ewa Magdalena Filipp auf Einladung des Intendanten der Semperoper Herrn Wolfgang Rothe zu einem Gegenbesuch in Dresden. Anlass war die Weiterführung und Vertiefung der Gespräche vom 16. Oktober 2017 in Breslau und der Besuch der Premiere der italienischen Oper von Gaetano Donizetti »Lucia di Lammermoor« in der Semperoper.

Am 16. Oktober 2017 konnten sich die Direktionsmitglieder der Semperoper Manfred Weiß, Künstlerischer Leiter von Semper Zwei und Jungen Szene und Herr Adi Luick, Ballettmanager durch Vermittlung des Verbindungsbüros bei ihrem erstmaligen Besuch in Breslau von der Gastfreundschaft, der Offenheit und dem künstlerischen Anspruch ihrer Kollegen an der Oper Breslau überzeugen. Der Direktor der Oper Breslau, Marcin Nałęcz-Niesiołowski erklärte während dieses Besuchs im Oktober das aufrichtige Interesse der Oper Breslau an einer dauerhaften Zusammenarbeit mit der Semperoper in Dresden. Damit wäre neben der Oper Leipzig nun auch die Semperoper im Blick des polnischen europäischen Förderprojektes »Kreatives Polen«. Die Oper Breslau hat sich bereit erklärt, die Förderung diesbezüglich mit dem Marschallamt und dem Kulturministerium in Warschau zu beantragen.

Konkret geht es um 3 Projektideen:

1. Kooperation im Rahmen der Ballett-Vorstellungen »Close-Up« in Dresden und des Ballettvorhabens der Oper Breslau »Open Door«, beide im Juli 2018

2. gemeinsames Auftragswerk für eine polnisch-deutsch-tschechische Märchenoper »Rübezahl«

3. Kooperation im Rahmen der Chorinitiative der Semperoper »Choralarm« am 8. März 2018 in Breslau.

Beide Seiten unterstrichen am 18. November 2017 die Bereitschaft und die Notwendigkeit, an derartigen Programmen mitzuarbeiten. Am Rande kam es auch zu einer ersten Begegnung mit dem Designierten Intendanten der Semperoper, Herrn Peter Theiler, der ab 1. August 2018 die Leitung des traditionsreichen Opernhauses in Dresden übernehmen wird. Herr Theiler ist zur Zeit noch Generalintendant des Theaters in Nürnberg und Honorarkonsul der Schweiz.

Weitere Projektbesuche in Breslau und Dresden wurden an diesem Premierenabend zwischen den deutschen und polnischen Kollegen verabredet.

30.10.2017 – Internationale Reformationskonferenz im Verbindungsbüro Breslau

Am 30. Oktober 2017 fand aus Anlass des 500-jährigen Jubiläums der Reformation eine besondere Konferenz im Verbindungsbüro statt. Dieses Gemeinschaftsprojekt von Marschallamt und Staatskanzlei ermöglichte verschiedene kunstwissenschaftliche, theologische und politische Perspektiven auf das vieldiskutierte Thema, was die Reformation mit Kunst und Demokratie, so der Titel der Konferenz, zu tun hatte und immer noch hat.

Allein in Deutschland hat es 400 Jahre gedauert, von Luthers Thesen bis zum ersten demokratischen Verfassungsstaat und mit dem Wandel zur Demokratie brach damals für viele Christen und Kirchen in der Reformation sogar eine Welt zusammen.

»Bildung für alle war die oberste Forderung gerade auch der Reformatoren. Bildung war und ist der Schlüssel zur Verantwortung und für demokratisches Handeln«, so Prof. Dr. Wojciech Szczerba, Rektor der Theologischen Hochschule Breslau. »Die Kunst – insbesondere die von Lucas Cranach – war dabei ein Schlüssel der Erkenntnis«, so die beiden Kunsthistoriker Roland Enke von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und Dr. Guido Messling vom Kunsthistorischen Museum in Wien.
Den unterschiedlichen polnischen, sächsischen und österreichischen Perspektiven der Gastredner waren entscheidende Impulse für unser heutiges Verständnis von Freiheit, Bildung, Kunstförderung  und dem gesellschaftlichen Zusammenleben zu verdanken.

Mit einer Vernissage eröffnete der Direktor des Museums Dr. Piotr Oszczanowski, der auch Gastredner der Konferenz im Verbindungsbüro war, am Abend die vielbeachtete Ausstellung »Es ist Zeit für Lucas Cranach« im Nationalmuseum von Breslau. Hierbei wurden auch Bilder des Künstlers der Öffentlichkeit präsentiert, die bisher als verschollen galten.

Unter den Gästen waren u. a. die Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland Ulrike Knotz, der Vorsitzende des Niederschlesischen Parlaments / Sejmik Paweł Wróblewski, Altbischof Ryszard Bogusz, der Bischof der Breslauer Diözese Waldemar Pytel und Ulrich Beyer, Leiter der Abteilung Internationale Beziehungen der Sächsischen Staatskanzlei.

26.10.2017 – Buchpräsentation »Die Frauen der Reformatoren«

Foto des Flyers zur Ankündigung der Buchpräsentation
Buchpräsentation »Die Frauen der Reformatoren«  © Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Frauen der Reformation

Hartmut Ellrich stellt die Sächsinnen vor

Das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen und die Gemeinde St. Christophori in Breslau laden herzlich ein zum Buch- und Gesprächsabend mit Hartmut Ellrich, dem Historiker und Autoren des Buches »Die Frauen der Reformatoren« am 26. Oktober 2017, 18.00 Uhr, im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen, Rynek, 7, Passage zur Blauen Sonne, 1. Etage.

Der Autor stellt Frauen vor, deren Geschichten einen Überblick über die unterschiedlichen Schicksale und Lebenswege bieten. Schon vor 500 Jahren versuchten die Frauen, gleichberechtigt an der männerdominierten Gesellschaft teilzuhaben. Während des Treffens werden die Sächsinnen vorgestellt.

Eintritt frei.

Die Veranstaltung wird simultan ins Polnische übersetzt.

15.10.2017 – Sonderausstellung »Perspektivwechsel Dresden/Wrocław«

Unter dem Titel »KUNST TRIFFT SPRACHE TRIFFT KUNST – Die ANDERE SICHT« kamen Studenten des Instituts für Slavistik der Technischen Universität Dresden am 15. Oktober 2017 mit Besuchern und dem Kurator der Sonderausstellung »Perspektivwechsel Dresden/Wrocław« Uwe Behnisch vom Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen ins Gespräch.

Bei der gemeinsamen Bildbetrachtung gingen sie zusammen auf kulturelle Spurensuche. Aus der Reflexion eigener Erfahrungen mit dem jeweiligen Nachbarland ergaben sich im binationalen Kontext der Ausstellung neue »ANDERE SICHTEN«. Die Studenten und interationalen Besucher der Ausstellungen sprachen deutsch, englisch und polnisch. Kinder waren in einem Stadtspiel auf der Suche nach markanten Motiven beider Städte. Die Sieger wurden am Ender der Ausstellung prämiert.

12.-13.10.2017 – Projektgespräch zwischen der Semperoper Dresden und der Oper Breslau/Wrocław

Am 12. und 13. Oktober 2017 weilten die Mitglieder des Direktoriums der Semperoper Dresden Manfred Weiß, Künstlerischer Leiter der Sparte Junge Szene und Leiter der Spielstätte Semper Zwei sowie der Ballettmanager Adi Luick durch Vermittlung des Verbindungsbüros und auf Einladung des Direktors und Generalmusikdirektors der Oper Breslau/Wrocław Marcin Nałęcz-Niesiołowski und seiner Stellvertreterin Frau Ewa Magdalena Filipp in Dresdnens Partnerstadt.

Der Arbeitsbesuch diente einem ersten Kennenlernen in Vorbereitung der neuen Intendanz an der Semperoper Dresden. Das für 2 Stunden geplante Projektgespräch erstreckte sich aufgrund des überaus großen Interesses beider Seiten an gemeinsamen Projektideen auf über 3 Stunden. So wurde z.B. über das Auftragswerk einer sächsisch / tschechisch / polnischen Märchenoper für Kinder, über die Gewinnung eines sächsischen Dirigenten für eine deutsch-polnische Koproduktion sowie über die Entwicklung von Ballett- und / oder Chorformaten zur Begabtenförderung und Publikumsgewinnung gesprochen.

Das Treffen der Vertreter beider Opernhäuser fand am Vortag der Premiere FIDELIO von Ludwig van Beethoven mit einer Führung des Technischen Direktors Herrn Karol Dutczak durch das traditionsreiche Gebäude (600 Plätze), einem Konzertprobenbesuch unter Leitung des Generalmusikdirektors sowie einer Ballettprobe mit der Companie unter Leitung von Magdalena Ciechowicz seinen Höhepunkt.

Der Breslauer Architekt Carl Ferdinand Langhans entwarf dieses Opernhaus, welches 1841 vollendet wurde. Sein Vater Carl Gotthard Langhans war der Schöpfer des Vorgängerbaus und des wohl bekanntesten Bauwerks Deutschlands, dem Brandenburger Tor in Berlin.

Im Rahmen eines abschließenden Arbeitsessens auf Einladung des Niederschlesischen Marschallamtes wurden ein regelmäßiger Informationsaustausch zu den besprochenen Themen, wechselseitige Premiereneinladungen und ein Gegenbesuch vereinbart.

02.10.2017 – Bauingenieure im Verbindungsbüro

Foto von Paweł Kurant während seines Vortrages © Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Am 2. Oktober 2017 stattete der Dresdner Verein der Bauingenieure 97 e.V. dem Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen einen Besuch ab.
Der Geschäftsleiter des Gemeinsamen Sekretariats Kooperationsprogramm INTERREG Pawel Kurant stellte die Schwerpunkte der Strategie Polen-Sachsen 2014 bis 2020 vor und ging in der Diskussion auf aktuelle Fragen und Probleme im deutsch-polnischen Verhältnis ein.

26.09.2017 – Konrad Adenauer Stiftung zu Gast im Verbindungsbüro Breslau

Das Auslandsbüro der Konrad Adenauer Stiftung in Warschau weilte am 26. September 2017 zu einem besonderen Seminar mit 20 Studenten der Politik- und Rechtswissenschaft, der Geschichte, der Germanistik, der Medizin, der BWL, der Physik, der Mathematik u.a. aus Deutschland im Verbindungsbüro Breslau.
Unter Leitung des Politikwissenschaftlers  Prof. Dr. Burkhard Steppacher und des Projektkoordinators Michael Quaas organisierte das Verbindungsbüro Breslau einen Exkurs in die sächsisch-niederschlesischen Beziehungen. Hierzu standen die Mitarbeiter/innen des Marschallamtes, des Verbindungsbüros, des Akademischen Zentrums der Stadt Breslau und der Evangelischen-Augsburgischen Kirche Polens den Studenten Rede und Antwort.
Die Diskussion war bestimmt von Fragen der wirtschaftlichen Situation und Kooperation zwischen Polen und Deutschland, zum deutsch-polnischen Diskurs nach der Bundestagswahl, zur programmatischen Ausrichtung des Verbindungsbüros sowie der Rolle der evangelischen Kirche in Polen.
Die Studenten setzten Ihre Reise durch Niederschlesien mit einem mehrtägigen Aufenthalt in Kreisau fort.
Prof. Dr. Steppacher unterstrich die Bedeutung derartiger Seminarveranstaltungen als wichtige und notwendige Ergänzung vor dem Hintergrund europaskeptischer Tendenzen und der Belebung des deutsch-polnischen Dialogs.

Schulpartnerschaft Dresden-Breslau

Das Dresdner Julius-Ambrosius-Hülße-Gymnasium aus Dresden-Reick weilte vom 25. September bis 29. September 2017 in Breslau/Wroclaw. Die einwöchige Projektreise in die Partnerstadt diente der Begründung einer Schulpartnerschaft mit der Akademischen Gesamtschule aus Breslau/Wroclaw. Initiiert wurde diese Projektwoche von Eltern beider Schulen. Die Schüler/innen waren erstmals in der Niederschlesischen Hauptstadt zu Gast und konnten sich u.a. von der Gastfreundschaft und von den polnischen Lehr- und Lernmethoden im Fremdsprachenunterricht überzeugen. Gemeinsame Museumsbesuche und Stadtführungen rundeten das Besuchs- und Lehrprogramm ab. Ziel dieser Projektwoche war es, die Neugier füreinander zu wecken und Barrieren oder Vorurteile gegenüber unseren östlichen Nachbarn abzubauen.
Neben einer kleinen Sachsenkunde wurden im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen auch die Sieger eines Breslauer Stadtspiels für Jugendliche gekürt. Im Rahmen dieses Schülertreffens teilte die Landeshauptstadt Dresden dem Verbindungsbüro mit, dass das Julius-Ambrosius-Hülße Gymnasium eine kleine Förderung für künftige Projekte mit der Breslauer Partnerschule erhalten kann.

Startschuss für die Kooperationsplattform Xborderinnovation

»Der globale Wettbewerb wird immer stärker und die Mitbewerber anderer Länder schlafen nicht. Europa hat nur eine Chance, wenn in grenzüberschreitenden Projekten die Stärken vieler Partner genutzt werden.«, erklärte Professor Maik Gude vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden auf dem ersten sächsisch-polnischen Innovationstag in Breslau. Der Innovationstag wurde organisiert vom Transfer Office der TU Dresden und dem Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen. Die Schirmherrschaft des Generalkonsulats, des SMWK und der Partnerstädte Breslau und Dresden unterstrichen die politische Bedeutung der Zusammenarbeit beider Länder.
Prof. Müller-Steinhagen, Rektor der TU Dresden, betonte die ausgezeichneten Erfahrungen in der Kooperation beider Länder. »Unser Ziel ist es, das bereits auf langjährigen bilateralen Absprachen und auf einzelnen Projekten basierende Kooperationsnetzwerk in der sächsisch-polnischen Grenzregion nachhaltig zu etablieren.« So besteht die wissenschaftliche Zusammenarbeit des ILK mit fünf Universitäten in Polen bereits seit über 20 Jahren. Seit 2017 gibt es ein »Joint PhD Programme« zwischen dem TU-Institut und der TU Warschau. 
Diese Kooperationsvereinbarungen sollen zukünftig über eine Plattform nachhaltig ausgebaut werden, die vom Transfer Office ins Leben gerufen wurde und mit Unterstützung des ILK betrieben werden soll. »Über unsere Kooperationsplattform Xborderinnovation werden bestehende Verbünde sichtbar und Forschungsergebnisse gezielt in die Anwendung gebracht. Nur so können wir für unsere gemeinsame Region in Europa und darüber hinaus Wettbewerbsvorteile nutzen«, erläutert Christiane Bach-Kaienburg, Leiterin des Transfer Office an der Technischen Universität Dresden. Professor Hubert Jäger, Direktor des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik, bekräftigt: »Durch Partnerschaften kommt man grundsätzlich schneller zu Innovationen. Wir an der TU Dresden sind dazu bereit, den Prozess gemeinsam mit Polen aktiv zu begleiten.«
Der von den Teilnehmern im Rahmen einer Umfrage ermittelte Bedarf für diese Kooperationsplattform ließ für Bach-Kaienburg nur einen Schluss zu: »Das ist für uns ein klarer Auftrag, die Plattform aufzubauen.«

22.09.2017 – Sächsisch-polnischer Innovationstag »Elektromobilität: F&T-Netzwerke als Treiber für Innovationen«

Der sächsisch-polnische Innovationstag findet am 22. September 2017, 9:00 – 15:00 Uhr im Sitzungssaal des Stadtrates (Neues Rathaus), Sukiennice 9, 50-107 Wrocław statt.

Die nachhaltige grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Forschung und Lehre zwischen dem Freistaat Sachsen und der Republik Polen steht hierbei im Mittelpunkt.

03.09.2017 – Dresdner Chor in Breslau

Am 3. September 2017 gab der »Kammerchor ad libitum Dresden« einen Konzert in der Christophorikirche

Der »Kammerchor ad libitum Dresden« besteht überwiegend aus früheren Sängern des von Prof. Kurt Masur ins Leben gerufenen Philharmonischen Chores der Dresdner Philharmonie.

Viele seiner Sänger beschäftigen sich bereits seit Kindertagen mit Chormusik, z. B. als Mitglieder des Philharmonischen Kinder- und Jugendchores, des Thomanerchores Leipzig oder des Dresdner Kreuzchores.

Aus Sachsen nach Niederschlesien

Unter der Leitung von Karsten Sprenger wurde eine Vielzahl von Programmen erarbeitet. Das aktuellste wurde zum Tag der Sachsen am 2. September 2017 in Löbau beim Sächsischen Chortreffen und am 3. September 2017 in Breslau/Wrocław unter großer Anteilnahme präsentiert. Das Gastkonzert in Breslau/Wroclaw war dem 500-jährigen Jubiläum der Reformation und dem 750 jährigen Bestehen der St. Christophori Kirche gewidmet.

Große Resonanz

Der »Kammerchor ad libitum Dresden« weilte erstmals in Breslau/Wroclaw und zeigte sich beeindruckt von der Gastfreundschaft und der überaus großen Resonanz der Konzertbesucher/innen. Er wird im kommenden Jahr ein weiteres deutsch-polnisches Konzertprojekt in Angriff nehmen.

09.06.2017 – 5 Jahre Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

25.07.2017 – Deutsches Team der WORLD GAMES 2017 in Breslau zu Gast

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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Sportler am Stand

Gruppenfoto der Sportler am Stand des Sächsischen Verbindungsbüros
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

v.l.n.r.: Monika Sochacka, Jan Kamiński, Elisabeth Wolbers, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Breslau, Uwe Behnisch, Michael Küneman, Praktikant im Verbindungsbüro

Gruppenfoto
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Freude und Stolz

Foto der Sportler
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

v.l.n.r. Monika Sochacka, José Perurena López, Präsident von International World Games Association (IWGA), Mitglied des Internationalen Olympischen Komitee, Uwe Behnisch

Foto mit Präsidenten der International World Games Association

Die World Games werden alle vier Jahre unter der Schirmherrschaft des Internationalen Olympischen Komitees an wechselnden Orten ausgetragen, jeweils im Jahr nach den Olympischen Sommerspielen. Ausrichter ist der internationale Verband der Weltspiele (WGA). Die 10. Weltspiele 2017 fanden diesmal in Breslau/Wroclaw statt. 

Vom 20. bis zum 30. Juli traten mehr als 3.500 Athletinnen und Athleten zur weltweit größten Sportveranstaltung des Jahres in den Sportarten:

Akrobatik, Aerobic, Rollschuhkunstlauf, Tanzen, Rhythmische Gymnastik, Trampolin; Beachhandball, Faustball, Floorball, Kanupolo, Korfball, Lacrosse, Rugby, Squash; 
Ju-Jitsu, Karate, Muaythai, Sumo; Bogenschießen, Billiard, Boules, Bowling; Kraftdreikampf, Tauziehen; sowie den Trendsportarten Fallschirmspringen, Flossenschwimmen, Frisbee, Inlinehockey, Rettungsschwimmen, Orientierungslauf, Inline Speedskating, Sportklettern und Wasserski/Wakeboard an.

Dresdner schreiben Sportgeschichte

Die Dresdner Tim Sebastian (Dresdner SC) und der Riesaer Michail Kraft (SC Riesa) haben in Breslau/Wrocław Sportgeschichte geschrieben: Die beiden sächsischen Sportakrobaten haben bei den World Games das erste Gold in der Sportakrobatik für Deutschland gewonnen. Bei den 10. Weltspielen holten die Sportakrobaten den Titel vor Russland und Belgien.

Deutschlands Faustballer holten im dramatischen Finale der World Games Gold. Der TV Sender SPORT1 hat die Spiele aus Breslau/Wroclaw live übertragen.

Deutscher Abend bei World Games

Gemeinsam mit dem Deutschen Generalkonsulat und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) hat das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen am 25. Juli 2017 einen DEUTSCHEN ABEND im Trainingszentrum des Teams Deutschland organsiert. Am Stand des Verbindungsbüros informierten sich die Gäste des Abends aus Sport, Politik, Kirche und Gesellschaft über die Arbeit des Sächsischen Büros in Breslau und kamen so auch ins Gespräch mit Vertretern anderer Länderteams.

Die 11. World Games 2021 finden in Birmingham (USA) statt.

 

10.07.2017 – Grenzüberschreitendes Bildungsmanagement

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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

v.l.n.r. Manuela Pliżga-Jonarska, Celestyna Górczyńska-Owsianko, Dr. Jan Kamiński, Dr. Magdalena Maruck, Monika Maziarz

Foto der Sitzung mit Teilnehmern
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Präsentation einer aktuellen Sozialstudie im Hinblick auf Stereotype, v.l.n.r. Celestyna Górczyńska-Owsianko, Dr. Jan Kamiński, Dr. Magdalena Maruck, Manuela Pliżga-Jonarska Monika Maziarz

Foto der Präsentation zur Sozialstudie
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

v.l.n.r. Birgit Türschmann, Stefanie Rehm, Volker Bausch, Katarzyna Hübner

Foto der Sitzung mit Teilnehmern
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

v.l.n.r. Praktikant von WCRS, Dr. Magdalena Maruck, Dr. Jan Kamiński, Monika Sochacka, Manuela Pliżga-Jonarska, Celestyna Górczyńska-Owsianko, Stefanie Rehm, Katarzyna Hübner, Helen Harz, Volker Bausch, Birgit Türschmann, Marion Ramackers, Uwe Behnisch

Gruppenfoto

Zu einem Workshop  trafen sich am 10. Juli 2017 auf Anregung des Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen in Breslau Dr. Jan Kamiński, Hauptkurator der Niederschlesischen Bildungsagentur, Stefanie Rehm, Vorsitzende des Kuratoriums der »Professor Dr. Clauß Dietz Stiftung – Stiftung für Bildung« aus Zwickau sowie deren Mitglieder Birgit Türschmann und Volker Bausch, Katarzyna Hübner, Geschäftsführerin der DPFA Europrymus Polen, Zgorzelec, Celestyna Górczyńska–Owsianko und Monika Maziarz, Abteilung Internationale Beziehungen im Niederschlesischen Marschallamt, Marion Ramackers, Konsulin im Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Breslau sowie Manuela Plizga-Jonarska, Städtische Entwicklungsgesellschaft Breslau.

Bildung ohne Grenzen

Bildung ist eine zentrale Triebfeder in der Regionalentwicklung und ein Standortfaktor in den Partnerregionen. Beide Seiten stellten zunächst ihre Einrichtungen, Aufgaben und Ziele vor. Vor dem Hintergrund der politischen und demographischen Entwicklung in Europa kommt einer fundierten, kontinuierlichen und bezahlbaren  Bildung und Ausbildung – für alle sozialen Schichten – eine außerordentlich große Bedeutung zu. Die Prof. Dr. Claus Dietz Stiftung engagiert sich grenzüberschreitend und möchte ihre Aktivitäten in Richtung Polen ausbauen.

Bildung gemeinsam gestalten

Mit der Grundsteinlegung für ein neues Motorenwerk von DAIMLER in Jawor (Juni 2017) möchte die Prof. Dr. Claus Dietz Stiftung gemeinsam mit polnischen Partnern die Möglichkeiten zum Aufbau eines eigenen Schul- und/oder Ausbildungsprojektes für DAIMLER  prüfen. Die polnische Seite hat der Stiftung dabei logistische sowie Netzwerkhilfe zugesagt. Ein Standortvorteil für den Aufbau eines solches Projektes sind günstige Kosten in einer ländlichen Region bzw. in der nur 20 km entfernten Sonderwirtschaftszone von Liegnitz/Legnica.

Die pädagogischen und didaktischen Methoden des privaten Schulprojekts der DPFA Europrymus Sp. Z.o.o. aus Zgorzelec fand bei der Städtischen Entwicklungsgesellschaft von Breslau großen Anklang. Das Projekt ist Teil des lebenslangen Bildungskonzepts der Prof. Dr. Claus Dietz Stiftung mit alternativen Bildungsformaten und einer hohen Wissensvermittlung. Zur 2. Internationalen Bildungsmesse in Breslau im März 2018 wird auch  die DPFA Europrymus aus Zgorzelec mit praktischen Lehrmethoden vertreten sein.

Der Workshop war auch ein interkultureller Beitrag zur aktuellen Debatte über den – zur Zeit noch unterschiedlichen – gesellschaftlichen Stellenwert von Privatschulen in Deutschland und Polen.

Fazit der Veranstaltung

Die Entwicklung kommunaler und grenzüberschreitender Bildungslandschaften wird weiterhin im Fokus der Arbeit der Gesprächsteilnehmer/innen  stehen.  Das Verbindungsbüro begleitet dabei den Diskurs der Prof. Dr. Claus Dietz Stiftung mit polnischen Partnern und wird neue Projektpartner für die Zusammenarbeit  einbeziehen.

22.06.2017– Eröffnung der Ausstellung »Perspektivwechsel / Dresden-Wrocław. Malerei und Aquarelle von Dyrck Bondzin und Stanisław Przewłocki« (Malerei/Grafik/Zeichnungen)

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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Gäste der Vernissage

Foto der Gäste
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Eintrag ins Gästebuch

Foto des Gästebuches mit Eintrag
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Dyrck Bondzin, Stanisław Przewłocki

Foto der beiden Künstler
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Stanisław Przewłocki präsentiert eine seiner zahlreichen zertifizierten Miniaturmalereien in Aquarelltechnik. Die Miniaturen fertigt er mit einem speziellen Pinsel aus Zobelhaar.

Foto einer Miniaturmalerei
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

(v.l.n.r.) Dyrck Bondzin, Stanisław Przewłocki, Joanna Magacz (Leiterin, Kraszewski Museum), Dr. Erika Eschebach (Direktorin, Stadtmuseum Dresden), Uwe Behnisch (Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau/Wrocław), Richard Stratenschulte (Leiter Marketing/Öffentlichkeitsarbeit, Stadtmuseum Dresden)

Foto der Pressekonferenz
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Schenkung des Bildes "Kraszewski Museum" von Dyrck Bondzin an das Stadtmuseum Dresden (v.l.n.r.) Dr. Erika Eschebach, Dyrck Bondzin, Joanna Magacz

Foto der Schenkung des Bildes »Kraszewski Museum«

Die gemeinsame Ausstellung eines polnischen und eines sächsischen Künstlers entstand in Zusammenarbeit des Kraszewski-Museums mit dem sächsischen Verbindungsbüro in Breslau anlässlich seines fünfjährigen Bestehens.

Herzliche Einladung zur  Ausstellung »Perspektivwechsel / Dresden–Wrocław. Malerei und Aquarelle von Dyrck Bondzin und Stanisław Przewłocki«  (Malerei/Grafik/Zeichnungen)
Wo: Kraszewski-Museum, Nordstraße 28, 01099 Dresden
Wann: 23. Juni 2017 bis 15. Oktober 2017

 

09.06.2017 – 5 Jahre Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Die Torte für das Verbindungsbüro

Foto einer Torte mit dem Wappen von Sachsen
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Bei der Eröffnungsrede, v.l.n.r.: Uwe Behnisch, Monika Sochacka, Dr. Magdalena Maruck

Foto der Eröffnungsresde
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Uwe Behnisch überreicht den Hauptpreis an Robert Gniot

Foto der Übergabe des Hauptpreises
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Stephan Reher bei der Aufführung "Die fremde Erde"

Foto des Künstlers Stephan Reher
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Stephen Reher als August der Starke

Foto von Stephen Reher als August der Starke
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

August den Starken müssen alle Männern gebührend begrüßen

Foto von Stephen Reher als August der Starke
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Stephan Reher als Bänkelsänger

Foto von dem Künstler Stephan Reher als Bänkelsänger
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Deutsch-polnisches Vortragen des bekannten Kindergedichtes "Die Lokomotove"

Foto der zwei Künstler
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Monika Sochacka und Dr. Magdalena Maruck überreichen den Künstlern die Blumen

Foto der Blumenübergabe
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Uwe Behnisch im Gespräch mit Lucyna Seredynska, der Vorsitzenden der Breslauer Filiale des Deutschen Lehrerverbandes

Foto von dem Gespräch zwischen Herrn Uwe Behnisch und Frau Lucyna Seredynska
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

15. Uwe Behnisch mit der Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Breslau, Frau Elisabeth Wolbers

Foto von Herrn Uwe Behnisch und Frau Generalkonsulin Elisabeth Wolbers
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Gespräche am Buffet

Foto von Gesprächen am Buffet

Das fünfjährige Bestehen des Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen in Breslau/Wrocław wurde am 9. Juni 2017 mit einer Feierstunde und einem musikalisch-literarischen Programm unter dem Titel »Die fremde Erde – Obca Ziemia« begangen. Als Gäste konnten wir unter anderen die deutsche Generalkonsulin in Breslau/Wrocław, Frau Elisabeth Wolbes, ihre Stellvertreterin, Frau Christiane Botschen, den Honorarkonsul Österreichs, Herrn Dr. Edward Wąsiewicz, deutsch-polnische Projektpartner, Vertreter des Marschallamtes, der Stadtverwaltung, der Universitäten von Breslau/Wrocław sowie Freunde und Förderer der Sächsischen Staatskapelle und Mitglieder der deutschsprachigen katholischen und evangelischen Gemeinde in Breslau/Wrocław begrüßen.

Preisverleihung

In seiner Eröffnungsrede beglückwünschte Uwe Behnisch, Referent der Sächsischen Staatskanzlei und Ansprechpartner im Verbindungsbüro, den Gewinner des deutsch-polnischen Radioquiz von RADIO LUZ (Studentenradio der Universitäten) Robert Gniot, der aus Anlass des fünfjährigen Jubiläums des Verbindungsbüros initiiert wurde. Das Verbindungsbüro und RADIO LUZ werden auch künftig den interkulturellen Dialog mit ihren Hörern/innen fortsetzen.

August der Starke und Mickiewicz

Im Mittelpunkt des szenischen Abends stand ein musikalisch-literarischer Streifzug durch die deutsch-polnische Literatur- und Zeitgeschichte des  17., 18. und 19. Jahrhunderts. Heiter, besinnlich, nachdenklich und versöhnlich stellte der Dresdner Schauspieler, Regisseur und Autor Stephan Reher Zitate, Texte und Lieder u.a. von August dem Starken, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, Adam Mickiewicz und Józef Kraszewski vor, die er gemeinsam mit der polnischen Dramaturgin Karolina Borowski zusammengestellt hat.

Ein Sektempfang mit in Breslau gefertigter sächsischer Geburtstagstorte rundeten den Abend ab, der gleichzeitig auch für eine Einstimmung auf das erste Konzert der Sächsischen Staatskapelle im Nationalen Musikforum am darauffolgenden Tag sorgte.

07.06.2017 – Bürgerdialog zum Thema: Kommunale Gestaltungschancen im demographischen Wandel in Polen und Deutschland

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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Gruppe von Frau Landgraf, MdB

Gruppenfoto
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Diskussionsrunde

Foto der Diskussionsrunde

Am 7. Juni 2017 trafen sich im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau das Mitglied des Deutschen Bundestages, Katharina Landgraf (CDU) in Begleitung von vierzig interessierten Bürgern ihres Wahlkreises Leipziger Land, Christiane Botschen, stellvertretende Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Breslau und Leiterin des Wirtschaftsreferats, Jarosław Perduta, Pressesprecher des Niederschlesischen Marschalls, Uwe Behnisch, Referent der Sächsischen Staatskanzlei, Monika Sochacka vom WCA (Wrocławskie Centrum Akademickie) sowie Andrzej Fober, Propst und Pfarrer der deutschsprachigen polnischen-evangelischen Gemeinde. Ziel des Bürgerdialoges war der gegenseitige Austausch über kommunale Gestaltungschancen im demographischen Wandel in Polen und in Deutschland.

Die Regionen und Kommunen in Polen wie auch in Deutschland sind im Umbruch begriffen. Insofern bestimmt die Qualität der Daseinsvorsorgeinfrastruktur in einer Region wesentlich die Wohn- und Lebensqualität von Menschen. Einhergehend wird damit die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit einer Region beeinflusst. Dies unterstreicht die Notwendigkeit des Austausches über Rahmenbedingungen und Trends in der regionalen und kommunalen Entwicklung.

Demographierelevante Trends in Polen und Deutschland

Es entwickelte sich eine angeregte Diskussion zu verschiedenen Themenfeldern der Daseinsvorsorge. Die Diskussion unterstrich den wachsenden Bedarf an zusätzlicher und vor allem an anderer öffentlicher und sozialer Infrastruktur. Nur so könne man den Herausforderungen des Demographischen Wandels begegnen.

Weiterführende Projekte: »Wohnformen im Alter«

Ein solcher Workshop wird gemeinsam mit polnisch-deutschen Partnern und dem Verbindungsbüro geplant. An der Partizipation und Konzeption der Veranstaltung zeigte Katharina Landgraf großes Interesse und betonte: »dies wäre eine wunderbare Gelegenheit, um relevante Trends bei Demographie und Siedlungsstruktur zu diskutieren.«.

Fazit der Veranstaltung

Die Veranstaltung unterstrich, den demographischen Wandel als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu betrachten.

 

26.04.2017 – Mitglied des Landtages im Verbindungsbüro

Am 26. April 2017 hatte das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Wrocław/Breslau auf Einladung von Frau Hannelore Dietzschold, MdL, Mitglied im Ausschuss für Soziales und Verbraucherschutz, Gleichstellung und Integration, sowie Mitglied im Petitionsausschuss 50 Bürger aus dem Wahlkreis Wurzen bei Leipzig zu Gast.

Persönlichkeiten vor Ort kennenlernen

Das Treffen moderierte Uwe Behnisch, Ansprechpartner des Sächsischen Verbindungsbüros in Wrocław/Breslau in der Dresdner Staatskanzlei. Die polnischen Gesprächspartner des Treffens waren: Herr Jacek Pilawa, Abgeordneter des Niederschlesischen Regionalen Parlaments, Herr Andrzej Fober, Pfarrer der luterischen St.-Christophori-Gemeinde, Frau Anna Sikorska, Ansprechpartnerin der Wirtschaftsförderung Sachsen in Wrocław/Breslau und Frau Monika Sochacka, Beraterin für Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen, die zunächst einen Einblick in ihre jeweiligen Arbeitsschwerpunkte gegeben haben.

Soziales und Politisches

Insbesondere interessierten sich die Gäste aus Sachsen für die Geschichte der Christophorikirche, die Tätigkeit der luteranischen St. Christophori Gemeinde, die Selbstverwaltung in Niederschlesien, die Verwaltungsreform in Polen seit dem Jahre 1999, die allgemeine Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Niederschlesien, die wirtschaftliche Kooperation zwischen den sächsischen und polnischen Unternehmern unterstützt durch die Wirtschaftsförderung Sachsen in Wrocław/Breslau, sowie für Fakten und Zahlen zur Geschichte und Entwicklung der Stadt Wrocław/Breslau.

Höhepunkt des Vormittags waren die sehr persönlichen Statements der polnischen Gesprächspartner zu ihrer Biografie und die Gesten der deutsch-polnischen Versöhnung, die im Brief der polnischen Bischöfe an ihre deutschen Amtsbrüder 1965 gerichtet waren.

Gefragt nach den ersten Eindrücken von Wrocław/Breslau, fanden die Gäste aus Wurzen die Zahl der jungen Menschen sowie die Sauberkeit der Stadt besonders beeindruckend.

19.-20.04.2017 – Arbeitstreffen der Kontrollinstanzen im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Foto von Vertretern der Kontrollinstanzen
Vertreter der Kontrollinstanzen im Verbindungsbüro  © Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Am 19. und 20. April 2017 fanden die Arbeitstreffen der Kontrollinstanzen (Art. 23-Prüfer) des Kooperationsprogramms INTERREG Polen-Sachsen 2014-2020 im Verbindungsbüro in Breslau statt. Ziel des Treffens war die Abstimmung der polnisch-deutschen Kontrollinstanzen untereinander. Die Arbeitstreffen sollen den Erfahrungsaustausch und die Dialogmöglichkeiten zwischen den länderübergreifenden Kontrollinstanzen intensivieren.

Hierfür kamen die Mitarbeiter/innen der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank, der Wojewodschaftsämter Niederschlesien und Lebuser Land, bei Beteiligung des Gemeinsamen Sekretariates und der Nationalbehörde (NB) im Verbindungsbüro zusammen. Die einzelnen Kontrollinstanzen sind für die Prüfung und die Bestätigung der Förderfähigkeit der Ausgaben der Kooperationspartner zuständig.

Förderung der Zusammenarbeit und des Erfahrungsaustausches

Der Geschäftsführer des Gemeinsamen Sekretariats des Kooperationsprogramms INTERREG Polen-Sachsen 2014-2020, Pawel Kurant, betonte den Leitgedanken des Treffens: »Es soll als wiederkehrende Kommunikationsplattform zur Beratung bei Problemen dienen, die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen im Prozess ermöglichen sowie Unterstützung bei Projektänderungsanträgen liefern«. Deshalb sind auch weitere Arbeitstreffen geplant.

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt umfasste die Planung von zusätzlichen Kommunikations- und Schulungsmaßnahmen. Sie sollen als Mittel zur Risikoeingrenzung für die Projektpartner genutzt werden.

Fazit der Veranstaltung

Zu allen Fragenstellungen des Arbeitstreffens konnten praxisnahe Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Vor allem aber sehen sich alle Kontrollinstanzen darin bestätigt, eine effektiv Kommunikation zwischen den Projektpartnern zu fördern, um Verstößen vorzubeugen.

28.03.2017 – Görlitzer Stadtführer zu Gast im Verbindungsbüro

Görlitz und Breslau haben jede Menge Flair und beide Städte arbeiten bereits seit über 1000 Jahren daran.
So oder ähnlich könnte man das Anliegen beschreiben, was 30 Stadtführer aus Görlitz am 28. März 2017 in das sächsische Verbindungsbüro nach Breslau geführt hat. Sie informierten sich über den Status, das Anliegen und die Veranstaltungen des Büros. Dabei präsentierte sich das deutsch-polnische Team in persönlichen Statements und beantwortete Fragen zur Präsentation des Büros als Schaufenster und Brückenbauer zwischen Dresden und Breslau, Sachsen und Niederschlesien. Die Gästeführer zeigten sich beeindruckt von der Frische und den sympathischen Präsentationen des Teams um Uwe Behnisch. Dies verleitete ihn dazu, mit den Gästen den polnischen Satz »Ich bin sehr zufrieden« – »Jestem bardzo zadowolony« zur Verabschiedung einzuüben. Ein gelungener Auftakt für weitere Begegnungen.

27.03.2017 – Besuch des Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth (MdL/CDU) in Breslau

Foto der Personen Uwe Behnisch, Octavian Ursu, Juliane Pfeil-Zabel, Manuela Pliżga-Jonarska, Geert Mackenroth, Tymon Kubacki, Tomasz Szkwarek, Krzysztof Furtan
v.l.n.r.: Uwe Behnisch, Octavian Ursu, Juliane Pfeil-Zabel, Manuela Pliżga-Jonarska, Geert Mackenroth, Tymon Kubacki, Tomasz Szkwarek, Krzysztof Furtan  © Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Am 27. März 2017 weilte der Sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth (MdL/CDU) in Begleitung von Ursu Octavian (MdL/CDU) und Juliane Zabel-Pfeil (MdL/SPD) zu einem eintägigen Arbeitsbesuch in Breslau. Das Ziel war, vor Ort die integrativen Gestaltungsansätze in der Städtischen Entwicklungsgesellschaft in Breslau (Wrocławskie Centrum Rozwoju Społecznego, wcrs) unmittelbar kennenzulernen.
Die Delegation wurde von der Direktorin des wcrs, Dorota Feliks herzlich willkommen geheißen. Der Koordinator der Kontaktstelle für Ausländer und Einwohner, Krzysztof Furtan präsentierte die städtische Anlaufstelle, das Sprachprojekt für alle Ausländer (Polnisch für Ausländer) sowie Integrationsprojekte seiner Abteilung INFOLINK. Danach stellte die Koordinatorin für den interkulturellen Dialog, Frau Pliżga-Jonarska, Einzelprojekte vor:

  • die Aktion »Botschafter des Dialogs«
  • die Stafette »Stopp der Hasssprache in den Schulen und im öffentlichen  Raum«
  • das Bildungsangebot für Lehrer, Schulpsychologen, Eltern, Quartiermanager, Polizisten auch unter Beteiligung von NGO´s

All diese Projekte, Ideen und Aktionen sind das Ergebnis einer basisdemokratischen Bewegung der Breslauer Bevölkerung, die um die Freisetzung ihrer Individualität sehr kreativ agieren. Unterstützt werden sie dabei von der Städtischen Entwicklungsgesellschaft mit deren regionalen, überregionalen und seit 2017 auch internationalen Angeboten, Partnern und Ideen. Dazu gehören z. B. die Universität Breslau, die Europäische Kommission, das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen.

Der politische Teil des Gesprächs fand am Nachmittag im Verbindungsbüro am Rynek statt. Als Gesprächspartnerin stand die Beraterin des Stadtpräsidenten für Gesundheits- und sozialpolitische Angelegenheiten, Anna Szarycz Rede und Antwort. Sie erarbeitet mit den Kollegen/innen des wcrs ein Konzept zur Integration von Ausländern, zum Schutz der Minderheitenrechte und zum interkulturellen Dialog der Einwohner der Stadt Breslau.

Der Sächsische Ausländerbeauftragte und die ihn begleitende Delegation zeigten sich beeindruckt von der Kreativität und dem Ideenreichtum der Städtischen Behörde (wcrs). Vor allem aber würdigten die deutschen Gäste den Dienstleistungsansatz dieses Konzeptes und die Motivation in ihrer täglichen Arbeit und luden die Kollegen/innen nach Dresden ein.

23.-25.03.2017 – Experten informieren sich über Praxis der Pflegeausbildung in Polen

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(© Adam Zadrzywilski)

Eröffnung des Seminars durch Herrn Uwe Behnisch, Vertreter des Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen

Foto der Eröffnung des Seminars durch Herrn Uwe Behnisch, Vertreter des Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen
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(© Adam Zadrzywilski)

Interessiertes Publikum von der deutschen Seite

Interessiertes Publikum von der deutschen Seite
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(© AdamModeration durch Frau Monika Sochacka, Beraterin für die Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen Zadrzywilski)
Foto der Moderation durch Frau Monika Sochacka
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(© Adam Zadrzywilski)

Prof. Dr. Joanna Rosińczuk, Dekanin der Fakultät für Gesundheitswissenschaft der Medizinischen Universität in Breslau präsentiert ihren Vortrag „Die Bildung und Ausbildung von Krankenschwestern in Polen auf der Grundlage der europäischen Richtlinien. Rechtliche und organisatorische Grundlagen.“

Foto von Frau Prof. Dr. Joanna Rosińczuk, Dekanin der Fakultät für Gesundheitswissenschaft der Medizinischen Universität in Breslau präsentiert ihren Vortrag
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(© Adam Zadrzywilski)

Dr. hab. Izabella Uchmanowicz (Institut für internistische Pflege, Lehrstuhl für klinische Pflege an der Medizinischen Universität in Wrocław) über die praktische Ausbildung und Weiterbildung der Krankenschwestern in Polen in Anlehnung an Evidence Based Nursing. Objektive Prüfungen in der medizinischen Pflegeausbildung in Polen (OSCE).

Foto von Frau Dr. hab. Izabella Uchmanowicz (Institut für internistische Pflege, Lehrstuhl für klinische Pflege an der Medizinischen Universität in Wrocław)
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(© Adam Zadrzywilski)

Anna Szafran, Vorsitzende des Niederschlesischen Regionalen Rates der Krankenschwestern und Hebammen bei ihrer Präsentation „Krankenschwester- und Hebammenkammer (Selbstverwaltung)“

Foto von Frau Anna Szafran, Vorsitzende des Niederschlesischen Regionalen Rates der Krankenschwestern und Hebammen
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(© Adam Zadrzywilski)

Wiesława Ludwiczyńska, Niederschlesische Bildungsagentur in Breslau, präsentiert ihren Vortrag „Bildung und Ausbildung in Pflegeberufen auf dem außerhochschulischen Niveau“

Foto von Frau Wiesława Ludwiczyńska, Niederschlesische Bildungsagentur in Breslau
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(© Adam Zadrzywilski)

Diskussionsrunde

Foto einer Diskussionsrunde
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(© Adam Zadrzywilski)

Gebäude der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Medizinischen Universität

Gruppenfoto vor dem Gebäude der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Medizinischen Universität
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(© Adam Zadrzywilski)

Führung durch die Fakultät

Foto der Führung durch die Fakultät
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(© Adam Zadrzywilski)

Führung durch die Fakultät

Foto der Führung durch die Fakultät
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(© Adam Zadrzywilski)

Führung durch die Fakultät

Foto der Führung durch die Fakultät

Gesundheits- oder Krankenpfleger und Hebammen mit Studium? Was in Polen längst Praxis ist, wird wohl auch in Deutschland kommen. Vertreter aus Hochschulen und Landesministerien verschiedener Bundesländer informierten sich vom 23. bis 25. März 2017 über Ausbildungswege, Einsatzmöglichkeiten und den beruflichen Alltag im Bereich Pflege und Gesundheit in Wrocław/Breslau. Das geplante Pflegeberufereformgesetz sieht nicht nur eine Berufsausbildung vor, sondern auch die Möglichkeit, in diesem Bereich ein Studium zu beginnen.

Die Teilnehmer deutscher Bundesländer wurden von hochrangigen polnischen Vertretern aus dem Pflegebereich umfassend informiert. Dazu gehörten u.a. die Dekanin der Fakultät für Gesundheitswissenschaft der Medizinischen Universität in Wrocław, Prof. Dr. Joanna Rosińczuk, Dr. hab. Izabella Uchmanowicz vom Lehrstuhl für internistische Pflege der Medizinischen Universität in Wrocław, die Vorsitzende des Niederschlesischen Regionalen Rates der Krankenschwestern und Hebammen Anna Szafran  sowie Wiesława  Ludwiczyńska von der Niederschlesischen Bildungsagentur in Wrocław.

Im Mittelpunkt der Vorträge und des Besuchsprogramms in Gesundheits-, Pflege- und Ausbildungseinrichtungen standen

  • Strukturen und Finanzierung der Pflegeausbildung und Pflegetätigkeit,
  •  pädagogisch-didaktische Standards,
  • Berufs- und Ausbildungsgesetze,
  • der Reformprozess zur Umsetzung der EU-Richtlinien,
  • das Qualifikationsniveau von Lehrkräften,
  • Einsatzgebiete und Tätigkeitsspektren von Pflegekräften,
  •  Spezialisierungsangebote im Beruf,
  • berufsbezogene Fähigkeiten und Fertigkeiten der Absolventen,
  • der praktische Plan der Ausbildung in den ausbildenden Einrichtungen
  • sowie die Gestaltung der Kooperationsbeziehungen zwischen den ausbildenden Einrichtungen

Neben allen Unterschieden und Gemeinsamkeiten bleibt ein gemeinsames Fazit: Der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften und -ausbildern ist bereits heute europaweit enorm und wird weiter wachsen. Damit verbunden bleiben die Sorgen um ausreichenden Nachwuchs und die Finanzierung des Pflegebereichs, der uns allen am Herzen liegen sollte.

 

 

23.03.2017 – Bildungsmesse an der Universität in Breslau

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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Während der Eröffnung des Theaterworkshops. (v.l.n.r. Dr. Magdalena Maruck, Monika Sorachka, Uwe Behnisch vom Verbindungsbüro, Manuela Plizga-Jonarska, Koordinatorin der Städtishen Entwicklungsgesellschaft, Dr. Stephan Reher, Regisseur, Schauspieler und Autor aus Dresden, Dagna Lewandowska Europöische Kommission

Foto der Eröffnung des Theaterworkshops
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Während der Eröffnung des Theaterworkshops. (v.l.n.r. Dr. Magdalena Maruck, Monika Sorachka, Uwe Behnisch vom Verbindungsbüro, Manuela Plizga-Jonarska, Koordinatorin der Städtishen Entwicklungsgesellschaft, Dr. Stephan Reher, Regisseur, Schauspieler und Autor aus Dresden, Dagna Lewandowska Europöische Kommission

Foto der Eröffnung des Theaterworkshops
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Probenmomente für das Spielprojekt „Straßenszenen - Botschaften des Dialogs“ im Verbindungsbüro

Foto eines Probemomentes für das Spielprojekt "Straßenszenen - Botschaften des Dialogs"
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Interview mit einer Darstellerin mit Radio Wroclaw / Berichterstattung aus dem Verbindungsbüro

Foto des Interviews mit Radio Wroclaw
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Uwe Behnisch bei Eröffnung der Bildungsmesse im Oratorium Marianum

Foto der Eröffnung durch Herrn Uwe Behnischim Oratorium Marianum
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(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Spielprojekt „Straßenszenen - Botschaften des Dialogs“ im Oratorium Marianum

Foto des Spielprojekt „Straßenszenen - Botschaften des Dialogs“ im Oratorium Marianum

Am 23. März 2017 fand im Oratorium Marianum der Universität die 3. Bildungsmesse der Stadt Breslau/Wrocław, erstmals mit internationaler Beteiligung, statt. Das Motto der Messe lautete »Wohin gehen wir?«

Bereits in der Vorbereitung zeigten sich die Europäische Kommission, die Universität Breslau und verschiedene NGO´s, aber auch Lehrer, Schulpsychologen, Schüler und ausländische Arbeitnehmer/innen begeistert vom thematischen Anspruch. Der interkulturelle Akzent lag auf der Sichtbarmachung von Inspiration, Kreativität und Offenheit.

Die seit einigen Jahren in der Stadt agierenden »Botschaften des Dialogs« (Einwohner aus allen sozialen Schichten) sammelten praktische Erfahrungen aus den Begegnungen und Gesprächen, vor allem aber aus den gemeinsamen Spielprojekten für ihre soziokulturelle Arbeit vor Ort.

Wie spielt man, wie erlebt man Empathie?
Was sind Botschaften eines Dialogs?
Wie gehen wir mit unseren Ängsten um?
Wie können wir diese Ängste kompensieren?
Wie deeskaliert man eine Situation?

Mit diesen und anderen Fragen setzte sich die Bildungsmesse der Städtischen Entwicklungsgesellschaft auseinander und damit auch ein deutliches Zeichen gegen Intoleranz, Aus- und Abgrenzung. Breslau präsentierte sich einmal mehr als eine weltoffene Stadt, mit vielfältigen Bildungs- und Sprachangeboten zur Integration, mit einem multiethnischen und multilingualen Hintergrund. Damit ist sie auf dem besten Wege auch künftig eine Kulturhauptstadt zu bleiben.

Sächsisches Verbindungsbüro war Partner

Das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen war Partner dieser Bildungsmesse und hat den zweitägigen Theaterworkshop mit dem Dresdner Regisseur und Autor Dr. Stephan Reher ausgerichtet, der der Bildungsmesse unmittelbar vorausging. Die Resonanz auf den Workshopaufruf und die Berichterstattung in den Medien war überwältigend. Breslauer Bürger, Laien, Ausländer (Ukrainer, Usbeken, Franzosen, Engländer ) und Nichtausländer aller Berufsgruppen waren vertreten und präsentierten schließlich das Spielprojekt »STRASSENSZENEN« im Oratorium Marianum mit einem Riesenerfolg.

Ein energetischer Impuls, der im offenen Forum der Messe mit den Worten kommentiert wurde: »Wir haben alle dieselben Probleme. Also sollten wir diese auch gemeinsam lösen. Man lerne besser und schneller mit und durch die Erfahrungen der bzw. des Anderen.«

22.02.2017 – Niederschlesische Bildungsagentur zu Gast im Verbindungsbüro Breslau

Zwei Männer, im Hintergrund Landesfahnen.
Dr. Jan Kamiński, Niederschlesische Bildungsagentur und Uwe Behnisch, Referent Sächsische Staatskanzlei  © Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Am 22. Februar 2017 fand im Verbindungsbüro Breslau ein Arbeitstreffen mit dem Vertreter der Niederschlesischen Bildungsagentur, Herrn Dr. Jan Kaminski,  Herrn Uwe Behnisch, Referent in der Sächsischen Staatskanzlei / Verbindungsbüro Breslau und Frau Monika Sochacka, Beraterin für die Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen statt.

Die Niederschlesische Bildungsagentur pflegt sehr gute Arbeitsbeziehungen nach Deutschland und insbesondere in die Partnerregion Sachsen. Dabei steht die Sächsische Bildungsagentur, das Sport- und Schulamt Görlitz, der Meetingpoint Görlitz/Zgorzelec und das deutsch-polnische Jugendwerk im Mittelpunkt des beiderseitigen Interesses.

Die Gesprächspartner sind an einem Ausbau eines mehrsprachigen und multikulturellen Dialogs interessiert. Insbesondere soll die Zusammenarbeit im Bereich der beruflichen Bildung, der Ausbau von Schul- und Ausbildungskontakten mit erweitertem Deutschunterricht sowie ein Ideenaustausch schulischer Zusammenarbeit intensiviert werden.

Hierzu werden neue Veranstaltungsformate (Bildungsmessen, Workshops, thematische Präsentationen sächsischer Träger z.B. Jugendherbergen, zielgruppenorientierte Touristikangebote von Jugend- und Bildungswerken für Sport- und Wandercamps, Sprachschulen im Dreiländereck, Filmwochen u.a.m.) auch mit der Städtischen Entwicklungsgesellschaft von Wroclaw (wcrs) erprobt.
Den Auftakt macht das wcrs mit der 1. internationalen Bildungsmesse in Kooperation mit der Universität Breslau, der Europäischen Kommission und dem deutsch-polnischen Jugendwerk im März 2017. Das Verbindungsbüro ist Partner dieses Projektes und veranstaltet im Rahmen dieser Messe am 21. und 22. März einen Theaterworkshop mit dem Dresdner Regisseur und Autor Dr. Stephan Reher. Teilnehmer werden ca. 50 Breslauer Bürger sein, die als »Botschafter des Dialogs« in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens tätig sind.

Archiv vergangener Veranstaltungen

Vergangene Veranstaltungen aus dem Jahr 2016 können Sie als PDF herunterladen.

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