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Termine und Veranstaltungen

Informacje w języku polskim

Zusammenarbeit mit Gymnasium in Wrocław-Popowice auf gutem Weg

Foto einer Schülerin, welche das Görlitzplakat präsentiert
Schülerin präsentiert das Görlitzplakat   © Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Die Zusammenarbeit zwischen dem Verbindungsbüro und dem Gymnasium Nr. 18 in Wrocław-Popowice kommt Stück für Stück in Gang. Beim jüngsten Besuch des Deutschunterrichts ging es um typisch deutsch-polnische Mentalitäten.

Uwe Behnisch und »seine« Schüler stellten in der jeweiligen Landessprache Mentalitäten und ihre Bedeutungen gegenüber. Im Rahmen dieser Unterrichtsstunde präsentierten die Schüler auch das gestaltete Ausstellungsplakat (Foto) des gemeinsamen Besuches in Görlitz im Dezember vergangenen Jahres. Die Einspielung einer Videobotschaft von Steffen Möller aus Warschau krönte diesen Unterrichtstag für die Schüler und die Direktorin des Gymnasiums. Ab April wird das Görlitz-Plakat im Verbindungsbüro am Rynek zu sehen sein, wo auch die nächste Unterrichtsstunde stattfinden wird.

28.03.2017 – Görlitzer Stadtführer zu Gast im Verbindungsbüro

Görlitz und Breslau haben jede Menge Flair und beide Städte arbeiten bereits seit über 1000 Jahren daran.
So oder ähnlich könnte man das Anliegen beschreiben, was 30 Stadtführer aus Görlitz am 28. März 2017 in das sächsische Verbindungsbüro nach Breslau geführt hat. Sie informierten sich über den Status, das Anliegen und die Veranstaltungen des Büros. Dabei präsentierte sich das deutsch-polnische Team in persönlichen Statements und beantwortete Fragen zur Präsentation des Büros als Schaufenster und Brückenbauer zwischen Dresden und Breslau, Sachsen und Niederschlesien. Die Gästeführer zeigten sich beeindruckt von der Frische und den sympathischen Präsentationen des Teams um Uwe Behnisch. Dies verleitete ihn dazu, mit den Gästen den polnischen Satz »Ich bin sehr zufrieden« – »Jestem bardzo zadowolony« zur Verabschiedung einzuüben. Ein gelungener Auftakt für weitere Begegnungen.

27.03.2017 – Besuch des Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth (MdL/CDU) in Breslau

Foto der Personen Uwe Behnisch, Octavian Ursu, Juliane Pfeil-Zabel, Manuela Pliżga-Jonarska, Geert Mackenroth, Tymon Kubacki, Tomasz Szkwarek, Krzysztof Furtan
v.l.n.r.: Uwe Behnisch, Octavian Ursu, Juliane Pfeil-Zabel, Manuela Pliżga-Jonarska, Geert Mackenroth, Tymon Kubacki, Tomasz Szkwarek, Krzysztof Furtan  © Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Am 27. März 2017 weilte der Sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth (MdL/CDU) in Begleitung von Ursu Octavian (MdL/CDU) und Juliane Zabel-Pfeil (MdL/SPD) zu einem eintägigen Arbeitsbesuch in Breslau. Das Ziel war, vor Ort die integrativen Gestaltungsansätze in der Städtischen Entwicklungsgesellschaft in Breslau (Wrocławskie Centrum Rozwoju Społecznego, wcrs) unmittelbar kennenzulernen.
Die Delegation wurde von der Direktorin des wcrs, Dorota Feliks herzlich willkommen geheißen. Der Koordinator der Kontaktstelle für Ausländer und Einwohner, Krzysztof Furtan präsentierte die städtische Anlaufstelle, das Sprachprojekt für alle Ausländer (Polnisch für Ausländer) sowie Integrationsprojekte seiner Abteilung INFOLINK. Danach stellte die Koordinatorin für den interkulturellen Dialog, Frau Pliżga-Jonarska, Einzelprojekte vor:

  • die Aktion »Botschafter des Dialogs«
  • die Stafette »Stopp der Hasssprache in den Schulen und im öffentlichen  Raum«
  • das Bildungsangebot für Lehrer, Schulpsychologen, Eltern, Quartiermanager, Polizisten auch unter Beteiligung von NGO´s

All diese Projekte, Ideen und Aktionen sind das Ergebnis einer basisdemokratischen Bewegung der Breslauer Bevölkerung, die um die Freisetzung ihrer Individualität sehr kreativ agieren. Unterstützt werden sie dabei von der Städtischen Entwicklungsgesellschaft mit deren regionalen, überregionalen und seit 2017 auch internationalen Angeboten, Partnern und Ideen. Dazu gehören z. B. die Universität Breslau, die Europäische Kommission, das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen.

Der politische Teil des Gesprächs fand am Nachmittag im Verbindungsbüro am Rynek statt. Als Gesprächspartnerin stand die Beraterin des Stadtpräsidenten für Gesundheits- und sozialpolitische Angelegenheiten, Anna Szarycz Rede und Antwort. Sie erarbeitet mit den Kollegen/innen des wcrs ein Konzept zur Integration von Ausländern, zum Schutz der Minderheitenrechte und zum interkulturellen Dialog der Einwohner der Stadt Breslau.

Der Sächsische Ausländerbeauftragte und die ihn begleitende Delegation zeigten sich beeindruckt von der Kreativität und dem Ideenreichtum der Städtischen Behörde (wcrs). Vor allem aber würdigten die deutschen Gäste den Dienstleistungsansatz dieses Konzeptes und die Motivation in ihrer täglichen Arbeit und luden die Kollegen/innen nach Dresden ein.

23.-25.03.2017 – Experten informieren sich über Praxis der Pflegeausbildung in Polen

Gesundheits- oder Krankenpfleger und Hebammen mit Studium? Was in Polen längst Praxis ist, wird wohl auch in Deutschland kommen. Vertreter aus Hochschulen und Landesministerien verschiedener Bundesländer informierten sich vom 23. bis 25. März 2017 über Ausbildungswege, Einsatzmöglichkeiten und den beruflichen Alltag im Bereich Pflege und Gesundheit in Wrocław/Breslau. Das geplante Pflegeberufereformgesetz sieht nicht nur eine Berufsausbildung vor, sondern auch die Möglichkeit, in diesem Bereich ein Studium zu beginnen.

Die Teilnehmer deutscher Bundesländer wurden von hochrangigen polnischen Vertretern aus dem Pflegebereich umfassend informiert. Dazu gehörten u.a. die Dekanin der Fakultät für Gesundheitswissenschaft der Medizinischen Universität in Wrocław, Prof. Dr. Joanna Rosińczuk, Dr. hab. Izabella Uchmanowicz vom Lehrstuhl für internistische Pflege der Medizinischen Universität in Wrocław, die Vorsitzende des Niederschlesischen Regionalen Rates der Krankenschwestern und Hebammen Anna Szafran  sowie Wiesława  Ludwiczyńska von der Niederschlesischen Bildungsagentur in Wrocław.

Im Mittelpunkt der Vorträge und des Besuchsprogramms in Gesundheits-, Pflege- und Ausbildungseinrichtungen standen

  • Strukturen und Finanzierung der Pflegeausbildung und Pflegetätigkeit,
  •  pädagogisch-didaktische Standards,
  • Berufs- und Ausbildungsgesetze,
  • der Reformprozess zur Umsetzung der EU-Richtlinien,
  • das Qualifikationsniveau von Lehrkräften,
  • Einsatzgebiete und Tätigkeitsspektren von Pflegekräften,
  •  Spezialisierungsangebote im Beruf,
  • berufsbezogene Fähigkeiten und Fertigkeiten der Absolventen,
  • der praktische Plan der Ausbildung in den ausbildenden Einrichtungen
  • sowie die Gestaltung der Kooperationsbeziehungen zwischen den ausbildenden Einrichtungen

Neben allen Unterschieden und Gemeinsamkeiten bleibt ein gemeinsames Fazit: Der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften und -ausbildern ist bereits heute europaweit enorm und wird weiter wachsen. Damit verbunden bleiben die Sorgen um ausreichenden Nachwuchs und die Finanzierung des Pflegebereichs, der uns allen am Herzen liegen sollte.

 

 

27.02.2017 – Alicja Chybicka, Professorin der Medizinischen Wissenschaften als offizielle Kandidatin der Bürger Plattform (PO) für den Posten der Oberbürgermeisterin von Breslau

Am 27. Februar 2017 hat der Vorstand des Breslauer Kreises der Bürger Plattform (PO) einen Beschluss gefasst, wonach  Professorin Alicja Chybicka zur offiziellen Kandidatin für den Posten der Oberbürgermeisterin von Breslau empfohlen wird. Die PO-Politiker wollen, dass Frau Prof. Chybicka als gemeinsame Kandidatin von der Bürger Plattform, den Städtischen Bewegungen sowie anderen politischen Gruppierungen nominiert wird. Alicja Chybicka ist Abgeordnete des polnischen Parlamentes (Sejm). Sie startete vom ersten Platz auf der Liste der Bürger Plattform, offiziell ist sie aber kein Mitglied der Bürger Plattform. Professorin Chybicka (66 Jahre) ist Leiterin des Lehrstuhls und der Klinik für Knochenmarktransplantation, Kinder-Hämatologie und –Onkologie an der Breslauer Uniklinik.

Im November 2016 hat der zur Zeit amtierende Oberbürgermeister von Breslau, Dr. Rafał Dutkiewicz bekannt gegeben, dass er nicht mehr antreten wird. Dr. Dutkiewicz wurde zum ersten Mal 2002 zum Oberbürgermeister der Stadt Breslau gewählt. Diese ist seine vierte Amtsperiode.

Die nächsten Kommunalwahlen sollen in Polen im Herbst 2018 stattfinden.

22.02.2017 – Niederschlesische Bildungsagentur zu Gast im Verbindungsbüro Breslau

Zwei Männer, im Hintergrund Landesfahnen.
Dr. Jan Kamiński, Niederschlesische Bildungsagentur und Uwe Behnisch, Referent Sächsische Staatskanzlei  © Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Am 22. Februar 2017 fand im Verbindungsbüro Breslau ein Arbeitstreffen mit dem Vertreter der Niederschlesischen Bildungsagentur, Herrn Dr. Jan Kaminski,  Herrn Uwe Behnisch, Referent in der Sächsischen Staatskanzlei / Verbindungsbüro Breslau und Frau Monika Sochacka, Beraterin für die Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen statt.

Die Niederschlesische Bildungsagentur pflegt sehr gute Arbeitsbeziehungen nach Deutschland und insbesondere in die Partnerregion Sachsen. Dabei steht die Sächsische Bildungsagentur, das Sport- und Schulamt Görlitz, der Meetingpoint Görlitz/Zgorzelec und das deutsch-polnische Jugendwerk im Mittelpunkt des beiderseitigen Interesses.

Die Gesprächspartner sind an einem Ausbau eines mehrsprachigen und multikulturellen Dialogs interessiert. Insbesondere soll die Zusammenarbeit im Bereich der beruflichen Bildung, der Ausbau von Schul- und Ausbildungskontakten mit erweitertem Deutschunterricht sowie ein Ideenaustausch schulischer Zusammenarbeit intensiviert werden.

Hierzu werden neue Veranstaltungsformate (Bildungsmessen, Workshops, thematische Präsentationen sächsischer Träger z.B. Jugendherbergen, zielgruppenorientierte Touristikangebote von Jugend- und Bildungswerken für Sport- und Wandercamps, Sprachschulen im Dreiländereck, Filmwochen u.a.m.) auch mit der Städtischen Entwicklungsgesellschaft von Wroclaw (wcrs) erprobt.
Den Auftakt macht das wcrs mit der 1. internationalen Bildungsmesse in Kooperation mit der Universität Breslau, der Europäischen Kommission und dem deutsch-polnischen Jugendwerk im März 2017. Das Verbindungsbüro ist Partner dieses Projektes und veranstaltet im Rahmen dieser Messe am 21. und 22. März einen Theaterworkshop mit dem Dresdner Regisseur und Autor Dr. Stephan Reher. Teilnehmer werden ca. 50 Breslauer Bürger sein, die als »Botschafter des Dialogs« in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens tätig sind.

Archiv vergangener Veranstaltungen

Vergangene Veranstaltungen aus dem Jahr 2016 können Sie als PDF herunterladen.

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