Hauptinhalt

Termine und Veranstaltungen

Informacje w języku polskim

28.11.2017 – Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Territoriale Entwicklung in Niederschlesien und dem Verbindungsbüro in Breslau

Der Internationale Denkmaltag 2018, das 100-jährige BAUHAUS Jubiläum 2019 und das zur Zeit wichtigste Thema von Breslau und Niederschlesien, die schlechte Luftqualität (der MDR Sachsenspiegel hat am Sonntag, 26. November 2017 darüber berichtet) standen im Mittelpunkt eines ersten Arbeitstreffens am 28. November 2017 zwischen Direktor Maciej Zathey des Instituts für Territoriale Entwicklung, einer nachgeordneten Einrichtung des Marschallamtes und dem sächsischen Verbindungsbüro.

Die Begegnung diente der Vorbereitung eines Arbeitsbesuches von Vertretern des sächsischen Staatsministeriums des Innern am 5. Dezember 2017 sowie der Ankündigung einer Konferenz im April 2018 zur nachhaltigen Mobilität in Breslau und Niederschlesien. Diese internationale (polnisch-deutsch-tschechische) Konferenz soll dem Erfahrungsaustausch bei der Entwicklung  eines Fahrradwegenetzes in Breslau und Niederschlesien nach europäischen Standards dienen und insbesondere auch sächsische Beispiele berücksichtigen.

18.11.2017 – KUNST VERBINDET MENSCHEN

Am 18. November 2017 weilte die Vizedirektorin der Oper Breslau, Ewa Magdalena Filipp auf Einladung des Intendanten der Semperoper Herrn Wolfgang Rothe zu einem Gegenbesuch in Dresden. Anlass war die Weiterführung und Vertiefung der Gespräche vom 16. Oktober 2017 in Breslau und der Besuch der Premiere der italienischen Oper von Gaetano Donizetti »Lucia di Lammermoor« in der Semperoper.

Am 16. Oktober 2017 konnten sich die Direktionsmitglieder der Semperoper Manfred Weiß, Künstlerischer Leiter von Semper Zwei und Jungen Szene und Herr Adi Luick, Ballettmanager durch Vermittlung des Verbindungsbüros bei ihrem erstmaligen Besuch in Breslau von der Gastfreundschaft, der Offenheit und dem künstlerischen Anspruch ihrer Kollegen an der Oper Breslau überzeugen. Der Direktor der Oper Breslau, Marcin Nałęcz-Niesiołowski erklärte während dieses Besuchs im Oktober das aufrichtige Interesse der Oper Breslau an einer dauerhaften Zusammenarbeit mit der Semperoper in Dresden. Damit wäre neben der Oper Leipzig nun auch die Semperoper im Blick des polnischen europäischen Förderprojektes »Kreatives Polen«. Die Oper Breslau hat sich bereit erklärt, die Förderung diesbezüglich mit dem Marschallamt und dem Kulturministerium in Warschau zu beantragen.

Konkret geht es um 3 Projektideen:

1. Kooperation im Rahmen der Ballett-Vorstellungen »Close-Up« in Dresden und des Ballettvorhabens der Oper Breslau »Open Door«, beide im Juli 2018

2. gemeinsames Auftragswerk für eine polnisch-deutsch-tschechische Märchenoper »Rübezahl«

3. Kooperation im Rahmen der Chorinitiative der Semperoper »Choralarm« am 8. März 2018 in Breslau.

Beide Seiten unterstrichen am 18. November 2017 die Bereitschaft und die Notwendigkeit, an derartigen Programmen mitzuarbeiten. Am Rande kam es auch zu einer ersten Begegnung mit dem Designierten Intendanten der Semperoper, Herrn Peter Theiler, der ab 1. August 2018 die Leitung des traditionsreichen Opernhauses in Dresden übernehmen wird. Herr Theiler ist zur Zeit noch Generalintendant des Theaters in Nürnberg und Honorarkonsul der Schweiz.

Weitere Projektbesuche in Breslau und Dresden wurden an diesem Premierenabend zwischen den deutschen und polnischen Kollegen verabredet.

30.10.2017 – Internationale Reformationskonferenz im Verbindungsbüro Breslau

Am 30. Oktober 2017 fand aus Anlass des 500-jährigen Jubiläums der Reformation eine besondere Konferenz im Verbindungsbüro statt. Dieses Gemeinschaftsprojekt von Marschallamt und Staatskanzlei ermöglichte verschiedene kunstwissenschaftliche, theologische und politische Perspektiven auf das vieldiskutierte Thema, was die Reformation mit Kunst und Demokratie, so der Titel der Konferenz, zu tun hatte und immer noch hat.

Allein in Deutschland hat es 400 Jahre gedauert, von Luthers Thesen bis zum ersten demokratischen Verfassungsstaat und mit dem Wandel zur Demokratie brach damals für viele Christen und Kirchen in der Reformation sogar eine Welt zusammen.

»Bildung für alle war die oberste Forderung gerade auch der Reformatoren. Bildung war und ist der Schlüssel zur Verantwortung und für demokratisches Handeln«, so Prof. Dr. Wojciech Szczerba, Rektor der Theologischen Hochschule Breslau. »Die Kunst – insbesondere die von Lucas Cranach – war dabei ein Schlüssel der Erkenntnis«, so die beiden Kunsthistoriker Roland Enke von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und Dr. Guido Messling vom Kunsthistorischen Museum in Wien.
Den unterschiedlichen polnischen, sächsischen und österreichischen Perspektiven der Gastredner waren entscheidende Impulse für unser heutiges Verständnis von Freiheit, Bildung, Kunstförderung  und dem gesellschaftlichen Zusammenleben zu verdanken.

Mit einer Vernissage eröffnete der Direktor des Museums Dr. Piotr Oszczanowski, der auch Gastredner der Konferenz im Verbindungsbüro war, am Abend die vielbeachtete Ausstellung »Es ist Zeit für Lucas Cranach« im Nationalmuseum von Breslau. Hierbei wurden auch Bilder des Künstlers der Öffentlichkeit präsentiert, die bisher als verschollen galten.

Unter den Gästen waren u. a. die Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland Ulrike Knotz, der Vorsitzende des Niederschlesischen Parlaments / Sejmik Paweł Wróblewski, Altbischof Ryszard Bogusz, der Bischof der Breslauer Diözese Waldemar Pytel und Ulrich Beyer, Leiter der Abteilung Internationale Beziehungen der Sächsischen Staatskanzlei.

26.10.2017 – Buchpräsentation »Die Frauen der Reformatoren«

Foto des Flyers zur Ankündigung der Buchpräsentation
Buchpräsentation »Die Frauen der Reformatoren«  © Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Frauen der Reformation

Hartmut Ellrich stellt die Sächsinnen vor

Das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen und die Gemeinde St. Christophori in Breslau laden herzlich ein zum Buch- und Gesprächsabend mit Hartmut Ellrich, dem Historiker und Autoren des Buches »Die Frauen der Reformatoren« am 26. Oktober 2017, 18.00 Uhr, im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen, Rynek, 7, Passage zur Blauen Sonne, 1. Etage.

Der Autor stellt Frauen vor, deren Geschichten einen Überblick über die unterschiedlichen Schicksale und Lebenswege bieten. Schon vor 500 Jahren versuchten die Frauen, gleichberechtigt an der männerdominierten Gesellschaft teilzuhaben. Während des Treffens werden die Sächsinnen vorgestellt.

Eintritt frei.

Die Veranstaltung wird simultan ins Polnische übersetzt.

15.10.2017 – Sonderausstellung »Perspektivwechsel Dresden/Wrocław«

Unter dem Titel »KUNST TRIFFT SPRACHE TRIFFT KUNST – Die ANDERE SICHT« kamen Studenten des Instituts für Slavistik der Technischen Universität Dresden am 15. Oktober 2017 mit Besuchern und dem Kurator der Sonderausstellung »Perspektivwechsel Dresden/Wrocław« Uwe Behnisch vom Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen ins Gespräch.

Bei der gemeinsamen Bildbetrachtung gingen sie zusammen auf kulturelle Spurensuche. Aus der Reflexion eigener Erfahrungen mit dem jeweiligen Nachbarland ergaben sich im binationalen Kontext der Ausstellung neue »ANDERE SICHTEN«. Die Studenten und interationalen Besucher der Ausstellungen sprachen deutsch, englisch und polnisch. Kinder waren in einem Stadtspiel auf der Suche nach markanten Motiven beider Städte. Die Sieger wurden am Ender der Ausstellung prämiert.

12.-13.10.2017 – Projektgespräch zwischen der Semperoper Dresden und der Oper Breslau/Wrocław

Am 12. und 13. Oktober 2017 weilten die Mitglieder des Direktoriums der Semperoper Dresden Manfred Weiß, Künstlerischer Leiter der Sparte Junge Szene und Leiter der Spielstätte Semper Zwei sowie der Ballettmanager Adi Luick durch Vermittlung des Verbindungsbüros und auf Einladung des Direktors und Generalmusikdirektors der Oper Breslau/Wrocław Marcin Nałęcz-Niesiołowski und seiner Stellvertreterin Frau Ewa Magdalena Filipp in Dresdnens Partnerstadt.

Der Arbeitsbesuch diente einem ersten Kennenlernen in Vorbereitung der neuen Intendanz an der Semperoper Dresden. Das für 2 Stunden geplante Projektgespräch erstreckte sich aufgrund des überaus großen Interesses beider Seiten an gemeinsamen Projektideen auf über 3 Stunden. So wurde z.B. über das Auftragswerk einer sächsisch / tschechisch / polnischen Märchenoper für Kinder, über die Gewinnung eines sächsischen Dirigenten für eine deutsch-polnische Koproduktion sowie über die Entwicklung von Ballett- und / oder Chorformaten zur Begabtenförderung und Publikumsgewinnung gesprochen.

Das Treffen der Vertreter beider Opernhäuser fand am Vortag der Premiere FIDELIO von Ludwig van Beethoven mit einer Führung des Technischen Direktors Herrn Karol Dutczak durch das traditionsreiche Gebäude (600 Plätze), einem Konzertprobenbesuch unter Leitung des Generalmusikdirektors sowie einer Ballettprobe mit der Companie unter Leitung von Magdalena Ciechowicz seinen Höhepunkt.

Der Breslauer Architekt Carl Ferdinand Langhans entwarf dieses Opernhaus, welches 1841 vollendet wurde. Sein Vater Carl Gotthard Langhans war der Schöpfer des Vorgängerbaus und des wohl bekanntesten Bauwerks Deutschlands, dem Brandenburger Tor in Berlin.

Im Rahmen eines abschließenden Arbeitsessens auf Einladung des Niederschlesischen Marschallamtes wurden ein regelmäßiger Informationsaustausch zu den besprochenen Themen, wechselseitige Premiereneinladungen und ein Gegenbesuch vereinbart.

02.10.2017 – Bauingenieure im Verbindungsbüro

Foto von Paweł Kurant während seines Vortrages © Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Am 2. Oktober 2017 stattete der Dresdner Verein der Bauingenieure 97 e.V. dem Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen einen Besuch ab.
Der Geschäftsleiter des Gemeinsamen Sekretariats Kooperationsprogramm INTERREG Pawel Kurant stellte die Schwerpunkte der Strategie Polen-Sachsen 2014 bis 2020 vor und ging in der Diskussion auf aktuelle Fragen und Probleme im deutsch-polnischen Verhältnis ein.

26.09.2017 – Konrad Adenauer Stiftung zu Gast im Verbindungsbüro Breslau

Das Auslandsbüro der Konrad Adenauer Stiftung in Warschau weilte am 26. September 2017 zu einem besonderen Seminar mit 20 Studenten der Politik- und Rechtswissenschaft, der Geschichte, der Germanistik, der Medizin, der BWL, der Physik, der Mathematik u.a. aus Deutschland im Verbindungsbüro Breslau.
Unter Leitung des Politikwissenschaftlers  Prof. Dr. Burkhard Steppacher und des Projektkoordinators Michael Quaas organisierte das Verbindungsbüro Breslau einen Exkurs in die sächsisch-niederschlesischen Beziehungen. Hierzu standen die Mitarbeiter/innen des Marschallamtes, des Verbindungsbüros, des Akademischen Zentrums der Stadt Breslau und der Evangelischen-Augsburgischen Kirche Polens den Studenten Rede und Antwort.
Die Diskussion war bestimmt von Fragen der wirtschaftlichen Situation und Kooperation zwischen Polen und Deutschland, zum deutsch-polnischen Diskurs nach der Bundestagswahl, zur programmatischen Ausrichtung des Verbindungsbüros sowie der Rolle der evangelischen Kirche in Polen.
Die Studenten setzten Ihre Reise durch Niederschlesien mit einem mehrtägigen Aufenthalt in Kreisau fort.
Prof. Dr. Steppacher unterstrich die Bedeutung derartiger Seminarveranstaltungen als wichtige und notwendige Ergänzung vor dem Hintergrund europaskeptischer Tendenzen und der Belebung des deutsch-polnischen Dialogs.

Schulpartnerschaft Dresden-Breslau

Das Dresdner Julius-Ambrosius-Hülße-Gymnasium aus Dresden-Reick weilte vom 25. September bis 29. September 2017 in Breslau/Wroclaw. Die einwöchige Projektreise in die Partnerstadt diente der Begründung einer Schulpartnerschaft mit der Akademischen Gesamtschule aus Breslau/Wroclaw. Initiiert wurde diese Projektwoche von Eltern beider Schulen. Die Schüler/innen waren erstmals in der Niederschlesischen Hauptstadt zu Gast und konnten sich u.a. von der Gastfreundschaft und von den polnischen Lehr- und Lernmethoden im Fremdsprachenunterricht überzeugen. Gemeinsame Museumsbesuche und Stadtführungen rundeten das Besuchs- und Lehrprogramm ab. Ziel dieser Projektwoche war es, die Neugier füreinander zu wecken und Barrieren oder Vorurteile gegenüber unseren östlichen Nachbarn abzubauen.
Neben einer kleinen Sachsenkunde wurden im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen auch die Sieger eines Breslauer Stadtspiels für Jugendliche gekürt. Im Rahmen dieses Schülertreffens teilte die Landeshauptstadt Dresden dem Verbindungsbüro mit, dass das Julius-Ambrosius-Hülße Gymnasium eine kleine Förderung für künftige Projekte mit der Breslauer Partnerschule erhalten kann.

Startschuss für die Kooperationsplattform Xborderinnovation

»Der globale Wettbewerb wird immer stärker und die Mitbewerber anderer Länder schlafen nicht. Europa hat nur eine Chance, wenn in grenzüberschreitenden Projekten die Stärken vieler Partner genutzt werden.«, erklärte Professor Maik Gude vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden auf dem ersten sächsisch-polnischen Innovationstag in Breslau. Der Innovationstag wurde organisiert vom Transfer Office der TU Dresden und dem Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen. Die Schirmherrschaft des Generalkonsulats, des SMWK und der Partnerstädte Breslau und Dresden unterstrichen die politische Bedeutung der Zusammenarbeit beider Länder.
Prof. Müller-Steinhagen, Rektor der TU Dresden, betonte die ausgezeichneten Erfahrungen in der Kooperation beider Länder. »Unser Ziel ist es, das bereits auf langjährigen bilateralen Absprachen und auf einzelnen Projekten basierende Kooperationsnetzwerk in der sächsisch-polnischen Grenzregion nachhaltig zu etablieren.« So besteht die wissenschaftliche Zusammenarbeit des ILK mit fünf Universitäten in Polen bereits seit über 20 Jahren. Seit 2017 gibt es ein »Joint PhD Programme« zwischen dem TU-Institut und der TU Warschau. 
Diese Kooperationsvereinbarungen sollen zukünftig über eine Plattform nachhaltig ausgebaut werden, die vom Transfer Office ins Leben gerufen wurde und mit Unterstützung des ILK betrieben werden soll. »Über unsere Kooperationsplattform Xborderinnovation werden bestehende Verbünde sichtbar und Forschungsergebnisse gezielt in die Anwendung gebracht. Nur so können wir für unsere gemeinsame Region in Europa und darüber hinaus Wettbewerbsvorteile nutzen«, erläutert Christiane Bach-Kaienburg, Leiterin des Transfer Office an der Technischen Universität Dresden. Professor Hubert Jäger, Direktor des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik, bekräftigt: »Durch Partnerschaften kommt man grundsätzlich schneller zu Innovationen. Wir an der TU Dresden sind dazu bereit, den Prozess gemeinsam mit Polen aktiv zu begleiten.«
Der von den Teilnehmern im Rahmen einer Umfrage ermittelte Bedarf für diese Kooperationsplattform ließ für Bach-Kaienburg nur einen Schluss zu: »Das ist für uns ein klarer Auftrag, die Plattform aufzubauen.«

22.09.2017 – Sächsisch-polnischer Innovationstag »Elektromobilität: F&T-Netzwerke als Treiber für Innovationen«

Der sächsisch-polnische Innovationstag findet am 22. September 2017, 9:00 – 15:00 Uhr im Sitzungssaal des Stadtrates (Neues Rathaus), Sukiennice 9, 50-107 Wrocław statt.

Die nachhaltige grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Forschung und Lehre zwischen dem Freistaat Sachsen und der Republik Polen steht hierbei im Mittelpunkt.

03.09.2017 – Dresdner Chor in Breslau

Am 3. September 2017 gab der »Kammerchor ad libitum Dresden« einen Konzert in der Christophorikirche

Der »Kammerchor ad libitum Dresden« besteht überwiegend aus früheren Sängern des von Prof. Kurt Masur ins Leben gerufenen Philharmonischen Chores der Dresdner Philharmonie.

Viele seiner Sänger beschäftigen sich bereits seit Kindertagen mit Chormusik, z. B. als Mitglieder des Philharmonischen Kinder- und Jugendchores, des Thomanerchores Leipzig oder des Dresdner Kreuzchores.

Aus Sachsen nach Niederschlesien

Unter der Leitung von Karsten Sprenger wurde eine Vielzahl von Programmen erarbeitet. Das aktuellste wurde zum Tag der Sachsen am 2. September 2017 in Löbau beim Sächsischen Chortreffen und am 3. September 2017 in Breslau/Wrocław unter großer Anteilnahme präsentiert. Das Gastkonzert in Breslau/Wroclaw war dem 500-jährigen Jubiläum der Reformation und dem 750 jährigen Bestehen der St. Christophori Kirche gewidmet.

Große Resonanz

Der »Kammerchor ad libitum Dresden« weilte erstmals in Breslau/Wroclaw und zeigte sich beeindruckt von der Gastfreundschaft und der überaus großen Resonanz der Konzertbesucher/innen. Er wird im kommenden Jahr ein weiteres deutsch-polnisches Konzertprojekt in Angriff nehmen.

25.07.2017 – Deutsches Team der WORLD GAMES 2017 in Breslau zu Gast

/
Gruppenfoto der Sportler am Stand des Sächsischen Verbindungsbüros
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Sportler am Stand

/
Gruppenfoto
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

v.l.n.r.: Monika Sochacka, Jan Kamiński, Elisabeth Wolbers, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Breslau, Uwe Behnisch, Michael Küneman, Praktikant im Verbindungsbüro

/
Foto der Sportler
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Freude und Stolz

/
Foto mit Präsidenten der International World Games Association
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

v.l.n.r. Monika Sochacka, José Perurena López, Präsident von International World Games Association (IWGA), Mitglied des Internationalen Olympischen Komitee, Uwe Behnisch

Die World Games werden alle vier Jahre unter der Schirmherrschaft des Internationalen Olympischen Komitees an wechselnden Orten ausgetragen, jeweils im Jahr nach den Olympischen Sommerspielen. Ausrichter ist der internationale Verband der Weltspiele (WGA). Die 10. Weltspiele 2017 fanden diesmal in Breslau/Wroclaw statt. 

Vom 20. bis zum 30. Juli traten mehr als 3.500 Athletinnen und Athleten zur weltweit größten Sportveranstaltung des Jahres in den Sportarten:

Akrobatik, Aerobic, Rollschuhkunstlauf, Tanzen, Rhythmische Gymnastik, Trampolin; Beachhandball, Faustball, Floorball, Kanupolo, Korfball, Lacrosse, Rugby, Squash; 
Ju-Jitsu, Karate, Muaythai, Sumo; Bogenschießen, Billiard, Boules, Bowling; Kraftdreikampf, Tauziehen; sowie den Trendsportarten Fallschirmspringen, Flossenschwimmen, Frisbee, Inlinehockey, Rettungsschwimmen, Orientierungslauf, Inline Speedskating, Sportklettern und Wasserski/Wakeboard an.

Dresdner schreiben Sportgeschichte

Die Dresdner Tim Sebastian (Dresdner SC) und der Riesaer Michail Kraft (SC Riesa) haben in Breslau/Wrocław Sportgeschichte geschrieben: Die beiden sächsischen Sportakrobaten haben bei den World Games das erste Gold in der Sportakrobatik für Deutschland gewonnen. Bei den 10. Weltspielen holten die Sportakrobaten den Titel vor Russland und Belgien.

Deutschlands Faustballer holten im dramatischen Finale der World Games Gold. Der TV Sender SPORT1 hat die Spiele aus Breslau/Wroclaw live übertragen.

Deutscher Abend bei World Games

Gemeinsam mit dem Deutschen Generalkonsulat und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) hat das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen am 25. Juli 2017 einen DEUTSCHEN ABEND im Trainingszentrum des Teams Deutschland organsiert. Am Stand des Verbindungsbüros informierten sich die Gäste des Abends aus Sport, Politik, Kirche und Gesellschaft über die Arbeit des Sächsischen Büros in Breslau und kamen so auch ins Gespräch mit Vertretern anderer Länderteams.

Die 11. World Games 2021 finden in Birmingham (USA) statt.

 

10.07.2017 – Grenzüberschreitendes Bildungsmanagement

/
Foto der Sitzung mit Teilnehmern
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

v.l.n.r. Manuela Pliżga-Jonarska, Celestyna Górczyńska-Owsianko, Dr. Jan Kamiński, Dr. Magdalena Maruck, Monika Maziarz

/
Foto der Präsentation zur Sozialstudie
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Präsentation einer aktuellen Sozialstudie im Hinblick auf Stereotype, v.l.n.r. Celestyna Górczyńska-Owsianko, Dr. Jan Kamiński, Dr. Magdalena Maruck, Manuela Pliżga-Jonarska Monika Maziarz

/
Foto der Sitzung mit Teilnehmern
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

v.l.n.r. Birgit Türschmann, Stefanie Rehm, Volker Bausch, Katarzyna Hübner

/
Gruppenfoto
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

v.l.n.r. Praktikant von WCRS, Dr. Magdalena Maruck, Dr. Jan Kamiński, Monika Sochacka, Manuela Pliżga-Jonarska, Celestyna Górczyńska-Owsianko, Stefanie Rehm, Katarzyna Hübner, Helen Harz, Volker Bausch, Birgit Türschmann, Marion Ramackers, Uwe Behnisch

Zu einem Workshop  trafen sich am 10. Juli 2017 auf Anregung des Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen in Breslau Dr. Jan Kamiński, Hauptkurator der Niederschlesischen Bildungsagentur, Stefanie Rehm, Vorsitzende des Kuratoriums der »Professor Dr. Clauß Dietz Stiftung – Stiftung für Bildung« aus Zwickau sowie deren Mitglieder Birgit Türschmann und Volker Bausch, Katarzyna Hübner, Geschäftsführerin der DPFA Europrymus Polen, Zgorzelec, Celestyna Górczyńska–Owsianko und Monika Maziarz, Abteilung Internationale Beziehungen im Niederschlesischen Marschallamt, Marion Ramackers, Konsulin im Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Breslau sowie Manuela Plizga-Jonarska, Städtische Entwicklungsgesellschaft Breslau.

Bildung ohne Grenzen

Bildung ist eine zentrale Triebfeder in der Regionalentwicklung und ein Standortfaktor in den Partnerregionen. Beide Seiten stellten zunächst ihre Einrichtungen, Aufgaben und Ziele vor. Vor dem Hintergrund der politischen und demographischen Entwicklung in Europa kommt einer fundierten, kontinuierlichen und bezahlbaren  Bildung und Ausbildung – für alle sozialen Schichten – eine außerordentlich große Bedeutung zu. Die Prof. Dr. Claus Dietz Stiftung engagiert sich grenzüberschreitend und möchte ihre Aktivitäten in Richtung Polen ausbauen.

Bildung gemeinsam gestalten

Mit der Grundsteinlegung für ein neues Motorenwerk von DAIMLER in Jawor (Juni 2017) möchte die Prof. Dr. Claus Dietz Stiftung gemeinsam mit polnischen Partnern die Möglichkeiten zum Aufbau eines eigenen Schul- und/oder Ausbildungsprojektes für DAIMLER  prüfen. Die polnische Seite hat der Stiftung dabei logistische sowie Netzwerkhilfe zugesagt. Ein Standortvorteil für den Aufbau eines solches Projektes sind günstige Kosten in einer ländlichen Region bzw. in der nur 20 km entfernten Sonderwirtschaftszone von Liegnitz/Legnica.

Die pädagogischen und didaktischen Methoden des privaten Schulprojekts der DPFA Europrymus Sp. Z.o.o. aus Zgorzelec fand bei der Städtischen Entwicklungsgesellschaft von Breslau großen Anklang. Das Projekt ist Teil des lebenslangen Bildungskonzepts der Prof. Dr. Claus Dietz Stiftung mit alternativen Bildungsformaten und einer hohen Wissensvermittlung. Zur 2. Internationalen Bildungsmesse in Breslau im März 2018 wird auch  die DPFA Europrymus aus Zgorzelec mit praktischen Lehrmethoden vertreten sein.

Der Workshop war auch ein interkultureller Beitrag zur aktuellen Debatte über den – zur Zeit noch unterschiedlichen – gesellschaftlichen Stellenwert von Privatschulen in Deutschland und Polen.

Fazit der Veranstaltung

Die Entwicklung kommunaler und grenzüberschreitender Bildungslandschaften wird weiterhin im Fokus der Arbeit der Gesprächsteilnehmer/innen  stehen.  Das Verbindungsbüro begleitet dabei den Diskurs der Prof. Dr. Claus Dietz Stiftung mit polnischen Partnern und wird neue Projektpartner für die Zusammenarbeit  einbeziehen.

22.06.2017– Eröffnung der Ausstellung »Perspektivwechsel / Dresden-Wrocław. Malerei und Aquarelle von Dyrck Bondzin und Stanisław Przewłocki« (Malerei/Grafik/Zeichnungen)

/
Foto der Gäste
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Gäste der Vernissage

/
Foto des Gästebuches mit Eintrag
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Eintrag ins Gästebuch

/
Foto der beiden Künstler
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Dyrck Bondzin, Stanisław Przewłocki

/
Foto einer Miniaturmalerei
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Stanisław Przewłocki präsentiert eine seiner zahlreichen zertifizierten Miniaturmalereien in Aquarelltechnik. Die Miniaturen fertigt er mit einem speziellen Pinsel aus Zobelhaar.

/
Foto der Pressekonferenz
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

(v.l.n.r.) Dyrck Bondzin, Stanisław Przewłocki, Joanna Magacz (Leiterin, Kraszewski Museum), Dr. Erika Eschebach (Direktorin, Stadtmuseum Dresden), Uwe Behnisch (Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau/Wrocław), Richard Stratenschulte (Leiter Marketing/Öffentlichkeitsarbeit, Stadtmuseum Dresden)

/
Foto der Schenkung des Bildes »Kraszewski Museum«
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Schenkung des Bildes "Kraszewski Museum" von Dyrck Bondzin an das Stadtmuseum Dresden (v.l.n.r.) Dr. Erika Eschebach, Dyrck Bondzin, Joanna Magacz

Die gemeinsame Ausstellung eines polnischen und eines sächsischen Künstlers entstand in Zusammenarbeit des Kraszewski-Museums mit dem sächsischen Verbindungsbüro in Breslau anlässlich seines fünfjährigen Bestehens.

Herzliche Einladung zur  Ausstellung »Perspektivwechsel / Dresden–Wrocław. Malerei und Aquarelle von Dyrck Bondzin und Stanisław Przewłocki«  (Malerei/Grafik/Zeichnungen)
Wo: Kraszewski-Museum, Nordstraße 28, 01099 Dresden
Wann: 23. Juni 2017 bis 15. Oktober 2017

 

09.06.2017 – 5 Jahre Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

/
Foto einer Torte mit dem Wappen von Sachsen
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Die Torte für das Verbindungsbüro

/
Foto der Eröffnungsresde
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Bei der Eröffnungsrede, v.l.n.r.: Uwe Behnisch, Monika Sochacka, Dr. Magdalena Maruck

/
Foto der Übergabe des Hauptpreises
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Uwe Behnisch überreicht den Hauptpreis an Robert Gniot

/
Foto des Künstlers Stephan Reher
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Stephan Reher bei der Aufführung "Die fremde Erde"

/
Foto von Stephen Reher als August der Starke
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Stephen Reher als August der Starke

/
Foto von Stephen Reher als August der Starke
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

August den Starken müssen alle Männern gebührend begrüßen

/
Foto von dem Künstler Stephan Reher als Bänkelsänger
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Stephan Reher als Bänkelsänger

/
Foto der zwei Künstler
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Deutsch-polnisches Vortragen des bekannten Kindergedichtes "Die Lokomotove"

/
Foto der Blumenübergabe
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Monika Sochacka und Dr. Magdalena Maruck überreichen den Künstlern die Blumen

/
Foto von dem Gespräch zwischen Herrn Uwe Behnisch und Frau Lucyna Seredynska
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Uwe Behnisch im Gespräch mit Lucyna Seredynska, der Vorsitzenden der Breslauer Filiale des Deutschen Lehrerverbandes

/
Foto von Herrn Uwe Behnisch und Frau Generalkonsulin Elisabeth Wolbers
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

15. Uwe Behnisch mit der Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Breslau, Frau Elisabeth Wolbers

/
Foto von Gesprächen am Buffet
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Gespräche am Buffet

Das fünfjährige Bestehen des Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen in Breslau/Wrocław wurde am 9. Juni 2017 mit einer Feierstunde und einem musikalisch-literarischen Programm unter dem Titel »Die fremde Erde – Obca Ziemia« begangen. Als Gäste konnten wir unter anderen die deutsche Generalkonsulin in Breslau/Wrocław, Frau Elisabeth Wolbes, ihre Stellvertreterin, Frau Christiane Botschen, den Honorarkonsul Österreichs, Herrn Dr. Edward Wąsiewicz, deutsch-polnische Projektpartner, Vertreter des Marschallamtes, der Stadtverwaltung, der Universitäten von Breslau/Wrocław sowie Freunde und Förderer der Sächsischen Staatskapelle und Mitglieder der deutschsprachigen katholischen und evangelischen Gemeinde in Breslau/Wrocław begrüßen.

Preisverleihung

In seiner Eröffnungsrede beglückwünschte Uwe Behnisch, Referent der Sächsischen Staatskanzlei und Ansprechpartner im Verbindungsbüro, den Gewinner des deutsch-polnischen Radioquiz von RADIO LUZ (Studentenradio der Universitäten) Robert Gniot, der aus Anlass des fünfjährigen Jubiläums des Verbindungsbüros initiiert wurde. Das Verbindungsbüro und RADIO LUZ werden auch künftig den interkulturellen Dialog mit ihren Hörern/innen fortsetzen.

August der Starke und Mickiewicz

Im Mittelpunkt des szenischen Abends stand ein musikalisch-literarischer Streifzug durch die deutsch-polnische Literatur- und Zeitgeschichte des  17., 18. und 19. Jahrhunderts. Heiter, besinnlich, nachdenklich und versöhnlich stellte der Dresdner Schauspieler, Regisseur und Autor Stephan Reher Zitate, Texte und Lieder u.a. von August dem Starken, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, Adam Mickiewicz und Józef Kraszewski vor, die er gemeinsam mit der polnischen Dramaturgin Karolina Borowski zusammengestellt hat.

Ein Sektempfang mit in Breslau gefertigter sächsischer Geburtstagstorte rundeten den Abend ab, der gleichzeitig auch für eine Einstimmung auf das erste Konzert der Sächsischen Staatskapelle im Nationalen Musikforum am darauffolgenden Tag sorgte.

07.06.2017 – Bürgerdialog zum Thema: Kommunale Gestaltungschancen im demographischen Wandel in Polen und Deutschland

/
Gruppenfoto
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Gruppe von Frau Landgraf, MdB

/
Foto der Diskussionsrunde
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Diskussionsrunde

Am 7. Juni 2017 trafen sich im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau das Mitglied des Deutschen Bundestages, Katharina Landgraf (CDU) in Begleitung von vierzig interessierten Bürgern ihres Wahlkreises Leipziger Land, Christiane Botschen, stellvertretende Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Breslau und Leiterin des Wirtschaftsreferats, Jarosław Perduta, Pressesprecher des Niederschlesischen Marschalls, Uwe Behnisch, Referent der Sächsischen Staatskanzlei, Monika Sochacka vom WCA (Wrocławskie Centrum Akademickie) sowie Andrzej Fober, Propst und Pfarrer der deutschsprachigen polnischen-evangelischen Gemeinde. Ziel des Bürgerdialoges war der gegenseitige Austausch über kommunale Gestaltungschancen im demographischen Wandel in Polen und in Deutschland.

Die Regionen und Kommunen in Polen wie auch in Deutschland sind im Umbruch begriffen. Insofern bestimmt die Qualität der Daseinsvorsorgeinfrastruktur in einer Region wesentlich die Wohn- und Lebensqualität von Menschen. Einhergehend wird damit die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit einer Region beeinflusst. Dies unterstreicht die Notwendigkeit des Austausches über Rahmenbedingungen und Trends in der regionalen und kommunalen Entwicklung.

Demographierelevante Trends in Polen und Deutschland

Es entwickelte sich eine angeregte Diskussion zu verschiedenen Themenfeldern der Daseinsvorsorge. Die Diskussion unterstrich den wachsenden Bedarf an zusätzlicher und vor allem an anderer öffentlicher und sozialer Infrastruktur. Nur so könne man den Herausforderungen des Demographischen Wandels begegnen.

Weiterführende Projekte: »Wohnformen im Alter«

Ein solcher Workshop wird gemeinsam mit polnisch-deutschen Partnern und dem Verbindungsbüro geplant. An der Partizipation und Konzeption der Veranstaltung zeigte Katharina Landgraf großes Interesse und betonte: »dies wäre eine wunderbare Gelegenheit, um relevante Trends bei Demographie und Siedlungsstruktur zu diskutieren.«.

Fazit der Veranstaltung

Die Veranstaltung unterstrich, den demographischen Wandel als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu betrachten.

 

26.04.2017 – Mitglied des Landtages im Verbindungsbüro

Am 26. April 2017 hatte das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Wrocław/Breslau auf Einladung von Frau Hannelore Dietzschold, MdL, Mitglied im Ausschuss für Soziales und Verbraucherschutz, Gleichstellung und Integration, sowie Mitglied im Petitionsausschuss 50 Bürger aus dem Wahlkreis Wurzen bei Leipzig zu Gast.

Persönlichkeiten vor Ort kennenlernen

Das Treffen moderierte Uwe Behnisch, Ansprechpartner des Sächsischen Verbindungsbüros in Wrocław/Breslau in der Dresdner Staatskanzlei. Die polnischen Gesprächspartner des Treffens waren: Herr Jacek Pilawa, Abgeordneter des Niederschlesischen Regionalen Parlaments, Herr Andrzej Fober, Pfarrer der luterischen St.-Christophori-Gemeinde, Frau Anna Sikorska, Ansprechpartnerin der Wirtschaftsförderung Sachsen in Wrocław/Breslau und Frau Monika Sochacka, Beraterin für Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen, die zunächst einen Einblick in ihre jeweiligen Arbeitsschwerpunkte gegeben haben.

Soziales und Politisches

Insbesondere interessierten sich die Gäste aus Sachsen für die Geschichte der Christophorikirche, die Tätigkeit der luteranischen St. Christophori Gemeinde, die Selbstverwaltung in Niederschlesien, die Verwaltungsreform in Polen seit dem Jahre 1999, die allgemeine Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Niederschlesien, die wirtschaftliche Kooperation zwischen den sächsischen und polnischen Unternehmern unterstützt durch die Wirtschaftsförderung Sachsen in Wrocław/Breslau, sowie für Fakten und Zahlen zur Geschichte und Entwicklung der Stadt Wrocław/Breslau.

Höhepunkt des Vormittags waren die sehr persönlichen Statements der polnischen Gesprächspartner zu ihrer Biografie und die Gesten der deutsch-polnischen Versöhnung, die im Brief der polnischen Bischöfe an ihre deutschen Amtsbrüder 1965 gerichtet waren.

Gefragt nach den ersten Eindrücken von Wrocław/Breslau, fanden die Gäste aus Wurzen die Zahl der jungen Menschen sowie die Sauberkeit der Stadt besonders beeindruckend.

19.-20.04.2017 – Arbeitstreffen der Kontrollinstanzen im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Foto von Vertretern der Kontrollinstanzen
Vertreter der Kontrollinstanzen im Verbindungsbüro  © Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Am 19. und 20. April 2017 fanden die Arbeitstreffen der Kontrollinstanzen (Art. 23-Prüfer) des Kooperationsprogramms INTERREG Polen-Sachsen 2014-2020 im Verbindungsbüro in Breslau statt. Ziel des Treffens war die Abstimmung der polnisch-deutschen Kontrollinstanzen untereinander. Die Arbeitstreffen sollen den Erfahrungsaustausch und die Dialogmöglichkeiten zwischen den länderübergreifenden Kontrollinstanzen intensivieren.

Hierfür kamen die Mitarbeiter/innen der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank, der Wojewodschaftsämter Niederschlesien und Lebuser Land, bei Beteiligung des Gemeinsamen Sekretariates und der Nationalbehörde (NB) im Verbindungsbüro zusammen. Die einzelnen Kontrollinstanzen sind für die Prüfung und die Bestätigung der Förderfähigkeit der Ausgaben der Kooperationspartner zuständig.

Förderung der Zusammenarbeit und des Erfahrungsaustausches

Der Geschäftsführer des Gemeinsamen Sekretariats des Kooperationsprogramms INTERREG Polen-Sachsen 2014-2020, Pawel Kurant, betonte den Leitgedanken des Treffens: »Es soll als wiederkehrende Kommunikationsplattform zur Beratung bei Problemen dienen, die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen im Prozess ermöglichen sowie Unterstützung bei Projektänderungsanträgen liefern«. Deshalb sind auch weitere Arbeitstreffen geplant.

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt umfasste die Planung von zusätzlichen Kommunikations- und Schulungsmaßnahmen. Sie sollen als Mittel zur Risikoeingrenzung für die Projektpartner genutzt werden.

Fazit der Veranstaltung

Zu allen Fragenstellungen des Arbeitstreffens konnten praxisnahe Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Vor allem aber sehen sich alle Kontrollinstanzen darin bestätigt, eine effektiv Kommunikation zwischen den Projektpartnern zu fördern, um Verstößen vorzubeugen.

28.03.2017 – Görlitzer Stadtführer zu Gast im Verbindungsbüro

Görlitz und Breslau haben jede Menge Flair und beide Städte arbeiten bereits seit über 1000 Jahren daran.
So oder ähnlich könnte man das Anliegen beschreiben, was 30 Stadtführer aus Görlitz am 28. März 2017 in das sächsische Verbindungsbüro nach Breslau geführt hat. Sie informierten sich über den Status, das Anliegen und die Veranstaltungen des Büros. Dabei präsentierte sich das deutsch-polnische Team in persönlichen Statements und beantwortete Fragen zur Präsentation des Büros als Schaufenster und Brückenbauer zwischen Dresden und Breslau, Sachsen und Niederschlesien. Die Gästeführer zeigten sich beeindruckt von der Frische und den sympathischen Präsentationen des Teams um Uwe Behnisch. Dies verleitete ihn dazu, mit den Gästen den polnischen Satz »Ich bin sehr zufrieden« – »Jestem bardzo zadowolony« zur Verabschiedung einzuüben. Ein gelungener Auftakt für weitere Begegnungen.

27.03.2017 – Besuch des Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth (MdL/CDU) in Breslau

Foto der Personen Uwe Behnisch, Octavian Ursu, Juliane Pfeil-Zabel, Manuela Pliżga-Jonarska, Geert Mackenroth, Tymon Kubacki, Tomasz Szkwarek, Krzysztof Furtan
v.l.n.r.: Uwe Behnisch, Octavian Ursu, Juliane Pfeil-Zabel, Manuela Pliżga-Jonarska, Geert Mackenroth, Tymon Kubacki, Tomasz Szkwarek, Krzysztof Furtan  © Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Am 27. März 2017 weilte der Sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth (MdL/CDU) in Begleitung von Ursu Octavian (MdL/CDU) und Juliane Zabel-Pfeil (MdL/SPD) zu einem eintägigen Arbeitsbesuch in Breslau. Das Ziel war, vor Ort die integrativen Gestaltungsansätze in der Städtischen Entwicklungsgesellschaft in Breslau (Wrocławskie Centrum Rozwoju Społecznego, wcrs) unmittelbar kennenzulernen.
Die Delegation wurde von der Direktorin des wcrs, Dorota Feliks herzlich willkommen geheißen. Der Koordinator der Kontaktstelle für Ausländer und Einwohner, Krzysztof Furtan präsentierte die städtische Anlaufstelle, das Sprachprojekt für alle Ausländer (Polnisch für Ausländer) sowie Integrationsprojekte seiner Abteilung INFOLINK. Danach stellte die Koordinatorin für den interkulturellen Dialog, Frau Pliżga-Jonarska, Einzelprojekte vor:

  • die Aktion »Botschafter des Dialogs«
  • die Stafette »Stopp der Hasssprache in den Schulen und im öffentlichen  Raum«
  • das Bildungsangebot für Lehrer, Schulpsychologen, Eltern, Quartiermanager, Polizisten auch unter Beteiligung von NGO´s

All diese Projekte, Ideen und Aktionen sind das Ergebnis einer basisdemokratischen Bewegung der Breslauer Bevölkerung, die um die Freisetzung ihrer Individualität sehr kreativ agieren. Unterstützt werden sie dabei von der Städtischen Entwicklungsgesellschaft mit deren regionalen, überregionalen und seit 2017 auch internationalen Angeboten, Partnern und Ideen. Dazu gehören z. B. die Universität Breslau, die Europäische Kommission, das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen.

Der politische Teil des Gesprächs fand am Nachmittag im Verbindungsbüro am Rynek statt. Als Gesprächspartnerin stand die Beraterin des Stadtpräsidenten für Gesundheits- und sozialpolitische Angelegenheiten, Anna Szarycz Rede und Antwort. Sie erarbeitet mit den Kollegen/innen des wcrs ein Konzept zur Integration von Ausländern, zum Schutz der Minderheitenrechte und zum interkulturellen Dialog der Einwohner der Stadt Breslau.

Der Sächsische Ausländerbeauftragte und die ihn begleitende Delegation zeigten sich beeindruckt von der Kreativität und dem Ideenreichtum der Städtischen Behörde (wcrs). Vor allem aber würdigten die deutschen Gäste den Dienstleistungsansatz dieses Konzeptes und die Motivation in ihrer täglichen Arbeit und luden die Kollegen/innen nach Dresden ein.

23.-25.03.2017 – Experten informieren sich über Praxis der Pflegeausbildung in Polen

/
Foto der Eröffnung des Seminars durch Herrn Uwe Behnisch, Vertreter des Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen
(© Adam Zadrzywilski)

Eröffnung des Seminars durch Herrn Uwe Behnisch, Vertreter des Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen

/
Interessiertes Publikum von der deutschen Seite
(© Adam Zadrzywilski)

Interessiertes Publikum von der deutschen Seite

/
Foto der Moderation durch Frau Monika Sochacka
(© AdamModeration durch Frau Monika Sochacka, Beraterin für die Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen Zadrzywilski)
/
Foto von Frau Prof. Dr. Joanna Rosińczuk, Dekanin der Fakultät für Gesundheitswissenschaft der Medizinischen Universität in Breslau präsentiert ihren Vortrag
(© Adam Zadrzywilski)

Prof. Dr. Joanna Rosińczuk, Dekanin der Fakultät für Gesundheitswissenschaft der Medizinischen Universität in Breslau präsentiert ihren Vortrag „Die Bildung und Ausbildung von Krankenschwestern in Polen auf der Grundlage der europäischen Richtlinien. Rechtliche und organisatorische Grundlagen.“

/
Foto von Frau Dr. hab. Izabella Uchmanowicz (Institut für internistische Pflege, Lehrstuhl für klinische Pflege an der Medizinischen Universität in Wrocław)
(© Adam Zadrzywilski)

Dr. hab. Izabella Uchmanowicz (Institut für internistische Pflege, Lehrstuhl für klinische Pflege an der Medizinischen Universität in Wrocław) über die praktische Ausbildung und Weiterbildung der Krankenschwestern in Polen in Anlehnung an Evidence Based Nursing. Objektive Prüfungen in der medizinischen Pflegeausbildung in Polen (OSCE).

/
Foto von Frau Anna Szafran, Vorsitzende des Niederschlesischen Regionalen Rates der Krankenschwestern und Hebammen
(© Adam Zadrzywilski)

Anna Szafran, Vorsitzende des Niederschlesischen Regionalen Rates der Krankenschwestern und Hebammen bei ihrer Präsentation „Krankenschwester- und Hebammenkammer (Selbstverwaltung)“

/
Foto von Frau Wiesława Ludwiczyńska, Niederschlesische Bildungsagentur in Breslau
(© Adam Zadrzywilski)

Wiesława Ludwiczyńska, Niederschlesische Bildungsagentur in Breslau, präsentiert ihren Vortrag „Bildung und Ausbildung in Pflegeberufen auf dem außerhochschulischen Niveau“

/
Foto einer Diskussionsrunde
(© Adam Zadrzywilski)

Diskussionsrunde

/
Gruppenfoto vor dem Gebäude der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Medizinischen Universität
(© Adam Zadrzywilski)

Gebäude der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Medizinischen Universität

/
Foto der Führung durch die Fakultät
(© Adam Zadrzywilski)

Führung durch die Fakultät

/
Foto der Führung durch die Fakultät
(© Adam Zadrzywilski)

Führung durch die Fakultät

/
Foto der Führung durch die Fakultät
(© Adam Zadrzywilski)

Führung durch die Fakultät

Gesundheits- oder Krankenpfleger und Hebammen mit Studium? Was in Polen längst Praxis ist, wird wohl auch in Deutschland kommen. Vertreter aus Hochschulen und Landesministerien verschiedener Bundesländer informierten sich vom 23. bis 25. März 2017 über Ausbildungswege, Einsatzmöglichkeiten und den beruflichen Alltag im Bereich Pflege und Gesundheit in Wrocław/Breslau. Das geplante Pflegeberufereformgesetz sieht nicht nur eine Berufsausbildung vor, sondern auch die Möglichkeit, in diesem Bereich ein Studium zu beginnen.

Die Teilnehmer deutscher Bundesländer wurden von hochrangigen polnischen Vertretern aus dem Pflegebereich umfassend informiert. Dazu gehörten u.a. die Dekanin der Fakultät für Gesundheitswissenschaft der Medizinischen Universität in Wrocław, Prof. Dr. Joanna Rosińczuk, Dr. hab. Izabella Uchmanowicz vom Lehrstuhl für internistische Pflege der Medizinischen Universität in Wrocław, die Vorsitzende des Niederschlesischen Regionalen Rates der Krankenschwestern und Hebammen Anna Szafran  sowie Wiesława  Ludwiczyńska von der Niederschlesischen Bildungsagentur in Wrocław.

Im Mittelpunkt der Vorträge und des Besuchsprogramms in Gesundheits-, Pflege- und Ausbildungseinrichtungen standen

  • Strukturen und Finanzierung der Pflegeausbildung und Pflegetätigkeit,
  •  pädagogisch-didaktische Standards,
  • Berufs- und Ausbildungsgesetze,
  • der Reformprozess zur Umsetzung der EU-Richtlinien,
  • das Qualifikationsniveau von Lehrkräften,
  • Einsatzgebiete und Tätigkeitsspektren von Pflegekräften,
  •  Spezialisierungsangebote im Beruf,
  • berufsbezogene Fähigkeiten und Fertigkeiten der Absolventen,
  • der praktische Plan der Ausbildung in den ausbildenden Einrichtungen
  • sowie die Gestaltung der Kooperationsbeziehungen zwischen den ausbildenden Einrichtungen

Neben allen Unterschieden und Gemeinsamkeiten bleibt ein gemeinsames Fazit: Der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften und -ausbildern ist bereits heute europaweit enorm und wird weiter wachsen. Damit verbunden bleiben die Sorgen um ausreichenden Nachwuchs und die Finanzierung des Pflegebereichs, der uns allen am Herzen liegen sollte.

 

 

23.03.2017 – Bildungsmesse an der Universität in Breslau

/
Foto der Eröffnung des Theaterworkshops
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Während der Eröffnung des Theaterworkshops. (v.l.n.r. Dr. Magdalena Maruck, Monika Sorachka, Uwe Behnisch vom Verbindungsbüro, Manuela Plizga-Jonarska, Koordinatorin der Städtishen Entwicklungsgesellschaft, Dr. Stephan Reher, Regisseur, Schauspieler und Autor aus Dresden, Dagna Lewandowska Europöische Kommission

/
Foto der Eröffnung des Theaterworkshops
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Während der Eröffnung des Theaterworkshops. (v.l.n.r. Dr. Magdalena Maruck, Monika Sorachka, Uwe Behnisch vom Verbindungsbüro, Manuela Plizga-Jonarska, Koordinatorin der Städtishen Entwicklungsgesellschaft, Dr. Stephan Reher, Regisseur, Schauspieler und Autor aus Dresden, Dagna Lewandowska Europöische Kommission

/
Foto eines Probemomentes für das Spielprojekt "Straßenszenen - Botschaften des Dialogs"
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Probenmomente für das Spielprojekt „Straßenszenen - Botschaften des Dialogs“ im Verbindungsbüro

/
Foto des Interviews mit Radio Wroclaw
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Interview mit einer Darstellerin mit Radio Wroclaw / Berichterstattung aus dem Verbindungsbüro

/
Foto der Eröffnung durch Herrn Uwe Behnischim Oratorium Marianum
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Uwe Behnisch bei Eröffnung der Bildungsmesse im Oratorium Marianum

/
Foto des Spielprojekt „Straßenszenen - Botschaften des Dialogs“ im Oratorium Marianum
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau)

Spielprojekt „Straßenszenen - Botschaften des Dialogs“ im Oratorium Marianum

Am 23. März 2017 fand im Oratorium Marianum der Universität die 3. Bildungsmesse der Stadt Breslau/Wrocław, erstmals mit internationaler Beteiligung, statt. Das Motto der Messe lautete »Wohin gehen wir?«

Bereits in der Vorbereitung zeigten sich die Europäische Kommission, die Universität Breslau und verschiedene NGO´s, aber auch Lehrer, Schulpsychologen, Schüler und ausländische Arbeitnehmer/innen begeistert vom thematischen Anspruch. Der interkulturelle Akzent lag auf der Sichtbarmachung von Inspiration, Kreativität und Offenheit.

Die seit einigen Jahren in der Stadt agierenden »Botschaften des Dialogs« (Einwohner aus allen sozialen Schichten) sammelten praktische Erfahrungen aus den Begegnungen und Gesprächen, vor allem aber aus den gemeinsamen Spielprojekten für ihre soziokulturelle Arbeit vor Ort.

Wie spielt man, wie erlebt man Empathie?
Was sind Botschaften eines Dialogs?
Wie gehen wir mit unseren Ängsten um?
Wie können wir diese Ängste kompensieren?
Wie deeskaliert man eine Situation?

Mit diesen und anderen Fragen setzte sich die Bildungsmesse der Städtischen Entwicklungsgesellschaft auseinander und damit auch ein deutliches Zeichen gegen Intoleranz, Aus- und Abgrenzung. Breslau präsentierte sich einmal mehr als eine weltoffene Stadt, mit vielfältigen Bildungs- und Sprachangeboten zur Integration, mit einem multiethnischen und multilingualen Hintergrund. Damit ist sie auf dem besten Wege auch künftig eine Kulturhauptstadt zu bleiben.

Sächsisches Verbindungsbüro war Partner

Das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen war Partner dieser Bildungsmesse und hat den zweitägigen Theaterworkshop mit dem Dresdner Regisseur und Autor Dr. Stephan Reher ausgerichtet, der der Bildungsmesse unmittelbar vorausging. Die Resonanz auf den Workshopaufruf und die Berichterstattung in den Medien war überwältigend. Breslauer Bürger, Laien, Ausländer (Ukrainer, Usbeken, Franzosen, Engländer ) und Nichtausländer aller Berufsgruppen waren vertreten und präsentierten schließlich das Spielprojekt »STRASSENSZENEN« im Oratorium Marianum mit einem Riesenerfolg.

Ein energetischer Impuls, der im offenen Forum der Messe mit den Worten kommentiert wurde: »Wir haben alle dieselben Probleme. Also sollten wir diese auch gemeinsam lösen. Man lerne besser und schneller mit und durch die Erfahrungen der bzw. des Anderen.«

22.02.2017 – Niederschlesische Bildungsagentur zu Gast im Verbindungsbüro Breslau

Zwei Männer, im Hintergrund Landesfahnen.
Dr. Jan Kamiński, Niederschlesische Bildungsagentur und Uwe Behnisch, Referent Sächsische Staatskanzlei  © Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau

Am 22. Februar 2017 fand im Verbindungsbüro Breslau ein Arbeitstreffen mit dem Vertreter der Niederschlesischen Bildungsagentur, Herrn Dr. Jan Kaminski,  Herrn Uwe Behnisch, Referent in der Sächsischen Staatskanzlei / Verbindungsbüro Breslau und Frau Monika Sochacka, Beraterin für die Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen statt.

Die Niederschlesische Bildungsagentur pflegt sehr gute Arbeitsbeziehungen nach Deutschland und insbesondere in die Partnerregion Sachsen. Dabei steht die Sächsische Bildungsagentur, das Sport- und Schulamt Görlitz, der Meetingpoint Görlitz/Zgorzelec und das deutsch-polnische Jugendwerk im Mittelpunkt des beiderseitigen Interesses.

Die Gesprächspartner sind an einem Ausbau eines mehrsprachigen und multikulturellen Dialogs interessiert. Insbesondere soll die Zusammenarbeit im Bereich der beruflichen Bildung, der Ausbau von Schul- und Ausbildungskontakten mit erweitertem Deutschunterricht sowie ein Ideenaustausch schulischer Zusammenarbeit intensiviert werden.

Hierzu werden neue Veranstaltungsformate (Bildungsmessen, Workshops, thematische Präsentationen sächsischer Träger z.B. Jugendherbergen, zielgruppenorientierte Touristikangebote von Jugend- und Bildungswerken für Sport- und Wandercamps, Sprachschulen im Dreiländereck, Filmwochen u.a.m.) auch mit der Städtischen Entwicklungsgesellschaft von Wroclaw (wcrs) erprobt.
Den Auftakt macht das wcrs mit der 1. internationalen Bildungsmesse in Kooperation mit der Universität Breslau, der Europäischen Kommission und dem deutsch-polnischen Jugendwerk im März 2017. Das Verbindungsbüro ist Partner dieses Projektes und veranstaltet im Rahmen dieser Messe am 21. und 22. März einen Theaterworkshop mit dem Dresdner Regisseur und Autor Dr. Stephan Reher. Teilnehmer werden ca. 50 Breslauer Bürger sein, die als »Botschafter des Dialogs« in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens tätig sind.

Archiv vergangener Veranstaltungen

Vergangene Veranstaltungen aus dem Jahr 2016 können Sie als PDF herunterladen.

zurück zum Seitenanfang