26.09.2025

Klausurtagung der LAG-B 2025 in Lauta/ Laubusch

Die kommunalen Behindertenbeauftragten stehen mit dem Landesbeauftragten in einer Gruppe in einem Tagungsraum .
© GSIB

Der Landesbeauftragte für Inklusion der Menschen mit Behinderungen, Michael Welsch, führte vom 24. bis 26. September 2025 die 16. Klausurtagung der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Sachsen (LAG-B) im Inklusionshotel IBS gGmbH in Lauta/ Laubusch durch.

Drei intensive Tage standen ganz im Zeichen des kollegialen Austauschs und der fachlichen Weiterbildung zu den zentralen Herausforderungen und Entwicklungen in der sächsischen Inklusionspolitik.

Die Klausur startete traditionell mit einem Kaminabend, der dem Austausch zwischen dem Sächsischen Städte- und Gemeindetag (SSG) und dem Sächsischen Landkreistag (SLKT) mit den kommunalen Behindertenbeauftragten gewidmet war. Als Gesprächspartner waren Herr Ralf Leimkühler, stellvertretender Geschäftsführer des SSG und Herr André Jacob, geschäftsführendes Präsidialmitglied des SLKT geladen. Die Diskussion bot eine wichtige Plattform, um die Zusammenarbeit zwischen den kommunalen Vertretern und den kommunalen Spitzenverbänden zu intensivieren und gemeinsame Anliegen zu erörtern.

Am zweiten Klausurtag wurden mehrere aktuelle inhaltliche Schwerpunkte vertieft. 

  • Aktuelles aus der Kommission nach § 131 SGB IX: Frau Claudia Mittag, Fachbereichsleiterin beim Kommunalen Sozialverband Sachsen, informierte über die neuesten Entwicklungen in der Kommission.
  • »Gewaltschutz in Einrichtungen«: Ein besonders wichtiges und sensibles Thema, zu dem Frau Judit Assenheimer von der Arbeiterwohlfahrt Landesverband Sachsen e.V. referierte und Impulse für die Arbeit vor Ort gab.
  • Übergänge von Menschen mit Behinderungen aus temporären Unterbringungsformen in kommunale Strukturen: Frau Marie-Luise Schindler von der SFZ Förderzentrum gGmbH stellte die Herausforderungen und Lösungsansätze für gelingende Übergänge vor.
  • 8. Bericht zur Lage der Menschen mit Behinderungen: Ein wesentlicher Bestandteil war zudem der Austausch der kommunalen Beauftragten zu Fragen im Vorfeld der Erstellung des 8. Berichts zur Lage der Menschen mit Behinderungen, der durch Herrn Klaus Bemmann-Ender vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) begleitet wurde. 

Am letzten Tag standen der Austausch mit dem SMS und die Perspektive des Landesbeauftragten im Fokus. Herr Bemmann-Ender beleuchtete aktuelle Inklusionspolitische Fragestellungen aus Sicht des Sozialministeriums und stand für den gemeinsamen Dialog zur Verfügung. Herr Welsch informierte die Teilnehmenden über die Arbeit des Landesbeauftragten und aktuelle Fragestellungen aus der Tätigkeit der Behindertenbeauftragten.

Die Klausurtagung bot den Teilnehmenden erneut eine hervorragende Möglichkeit, sich fachlich auf den neuesten Stand zu bringen, wichtige Kontakte zu pflegen und wertvolle Impulse für ihre tägliche Arbeit in den Kommunen zu erhalten. Der Landesbeauftragte Michael Welsch dankte den kommunalen Beauftragten für ihre engagierte Teilnahme und die konstruktiven Diskussionen.

 

 

 

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