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Staatsminister und Staatssekretär

Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei Oliver Schenk

Foto von Oliver Schenk. © Pawel Sosnowski

Oliver Schenk wurde am 14. August 1968 in Dachau geboren. Er ist verheiratet, römisch-katholisch und lebt mit seiner Familie in Dresden. Nach dem Abitur studierte er Volkswirtschaft in Münster. Mit dem Abschluss als Diplomvolkswirt begann Oliver Schenk seine berufliche Laufbahn 1994 im sächsischen Staatsdienst zunächst im Staatsministerium für Umwelt und Landesentwicklung. Im Jahr 1999 wechselte er ins Finanzministerium zunächst als Redenschreiber, später als Büroleiter des Finanzministers.

Von 2002 bis 2005 war Oliver Schenk Büroleiter des Ministerpräsidenten Georg Milbradt. Von 2005 bis 2009 war er Abteilungsleiter für Ressortkoordinierung und Abteilungsleiter für politische Planung, Bundesangelegenheiten und Internationales in der Sächsischen Staatskanzlei. Anschließend wechselte Oliver Schenk ins Sächsische Staatsministerium des Innern als Abteilungsleiter für Verwaltungsmodernisierung und IT.

Im Jahr 2010 wechselte Oliver Schenk nach Berlin und wurde Bereichsleiter in der Bundesgeschäftsstelle der CDU Deutschlands. Von 2014 bis 2017 war er Abteilungsleiter für Grundsatzfragen und Telematik im Bundesministerium für Gesundheit in Berlin.

Aufgabenbereiche

Der Chef der Staatskanzlei unterstützt den Ministerpräsidenten dabei, die Richtlinien der Politik zu bestimmen. Er koordiniert die Arbeit der Staatskanzlei mit dem Landtag und den Ministerien, bereitet Kabinettssitzungen und Ministerpräsidenten-Konferenzen vor. Er prüft, ob beschlossene Gesetze mit der Verfassung übereinstimmen. Er ist außerdem zuständig für die Medienpolitik und das Medienrecht in Sachsen. Darüber hinaus ist der Staatsminister Ansprechpartner zu allen Grundsatzfragen. Das betrifft die Bundes- und Landesverfassung im Rahmen der Richtlinienkompetenz des Ministerpräsidenten ebenso wie Fragen des Staatsgebiets und seiner Einteilung oder allgemeine Fragen der Staatsverwaltung und der Organisation der Behörden.

Politische Schwerpunkte

Der Freistaat Sachsen und seine Bürger haben in den letzten Jahren einen beachtlichen Weg zurückgelegt. Hierauf lässt sich gut aufbauen. Damals wie heute liegen die Herausforderungen in der Sicherung und Schaffung neuer Arbeitsplätze. Je besser das gelingt, desto besser werden wir auch mit Themen wie Demografie oder Abwanderung umgehen können. Der Freistaat Sachsen wird seinen Beitrag unter anderem mit einer Verwaltungs- und Funktionalrefom leisten, die die staatlichen Strukturen den veränderten Bevölkerungszahlen und den zurückgehenden Finanzmitteln anpasst.

Staatssekretär Erhard Weimann

Porträtfoto Erhard Weimann.

Erhard Weimann ist Staatssekretär und Bevollmächtigter des Freistaates Sachsen beim Bund.

Erhard Weimann, geboren am 17. April 1954 in Würzburg, hatte 1973 bis 1975 an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl am Rhein studiert und ist Diplom-Verwaltungswirt. Von 1975 bis 1978 arbeitete er im Regierungspräsidium Karlsruhe und von 1979 bis 1983 im Innenministerium Baden-Württemberg. Erhard Weimann war von 1983 bis 1990 im baden-württembergischen Landtag als Parlamentarischer Berater und Persönlicher Referent des Fraktionsvorsitzenden (Parlamentsrat) tätig.

Zwischen 1990 und 1993 arbeitete Weimann als Fraktionsgeschäftsführer und Leiter des Parlamentarischen Beratungsdienstes der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages und war 1993/1994 CDU-Landesgeschäftsführer in Baden-Württemberg. 1994 bis 2008 war er erneut als Fraktionsgeschäftsführer und Leiter des Parlamentarischen Beratungsdienstes der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages tätig.

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